Palm Ares Beta:
Jeder kann WebOS

Mit einer neuen Software namens Ares kann man Applikationen für den Palm Pre selber herstellen: Und zwar vollständig im Webbrowser.

Einer der meist übersehenen Vorteile des WebOS-Betriebssystems von Palm ist seine enorme Flexibilität: Die Applikationen sind eigentlich Webseiten und bestehen aus HTML, CSS und Javascript. Solche Apps zu schreiben ist bedeutend einfacher, als die Vorgaben für das iPhone oder Android zu erfüllen, und Palm hatte von Anfang an darauf gesetzt, dass sich wegen der Einfachheit genügend Entwickler finden werden. Doch dem war wohl nicht so, jedenfalls sieht der Appstore von Palm noch ziemlich leer aus. Jetzt sollen die Anwender doch gleich selber ran – die Entwicklungsumgebung Ares läuft im Browser und sieht aus, als wäre sie kinderleicht zu behrrschen:

Will man eine Applikationen für ein Betriebssystem entwickeln, muss man erst mal ein sogenanntes SDK herunterladen. Dieses Software Development Kit bildet quasi eine Art Laufzeitumgebung für das Betriebssystem, für das man etwas entwickeln möchte.

Ares funktioniert anders, denn man braucht kein SDK mehr zu installieren, sondern kann sofort aus dem Browser heraus arbeiten. Das ist deutlich angenehmer und schneller. Dazu hat Palm die Oberfläche so eingerichtet, dass man viele Dinge per Drag ‘n Drop erledigen kann. Das erleichtert die Programmierung erheblich. Selbst Anfänger sollen, nach einer gewissen Einarbeitungsphase, leicht damit klar kommen. Komplizierte Apps, die API-Verknüpfungen voraussetzen, werden aber wohl weiter nur die Profis entwickeln.

Ares ist noch in der Betaphase, aber mit einem Developeraccount (einfach einmal anmelden) kann man die Software ausprobieren.

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3 Kommentare

  1. Sinaria
    schrieb am 22. Dezember 2009 um 13:45 Uhr (#)

    Danke für den Tip! :D

  2. robert
    schrieb am 23. Dezember 2009 um 00:19 Uhr (#)

    Naja, den Artikel hat kein Softwareentwickler geschrieben. Dann was man dort im Browser baut, ist nur eine GUI Anbindung an Webprogrammen. Da kann man sicher viel mit machen, nur an einen ‘gescheiten’ SDK führt auf Dauer kein Weg vorbei.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 24. Dezember 2009 um 07:46 Uhr (#)

      Deine erste Aussage ist richtig, die zweite falsch. Ares bietet GUI-Entwicklung *und* Code-Editor im Browser – alles, was Du brauchst.

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