Elektro-Fahrrad MIT Copenhagen Wheel:
Mit Bremsenergie bergauf

Zur Klimakonferenz in Kopenhagen haben Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) der Universität in Cambridge das Rad neu erfunden. Ihr Copenhagen Wheel setzt Bremsenergie in Antrieb um und kommuniziert mit dem Smartphone des Fahrrad-Fahrers .

Copenhagen Wheel im Alltag

Copenhagen Wheel im Alltag

Die Kopenhagener Klimakonferenz ist gleichzeitig passender Anlass und Namensgeber für die neueste Entwicklung der MIT Wissenschaftler: Das Copenhagen Wheel. Dieses Kopenhagen-Rad kann bei jedem beliebigen Fahrrad eingebaut werden und verwandelt es in eine Art Hybrid-Fahrrad, das Bremsenergie speichert und bei Bedarf in Antriebsenergie umsetzt. Dann sorgt ein Elektromotor für den nötigen Schub. Außerdem verfügt es über einen GPS-Sensor, der auf der Fahrt gesammelte Daten per Bluetooth an ein Smartphone funkt.

Die Wissenschaftler wollen mit Ihrem Kopenhagen-Rad die Menschen dazu bringen, mehr mit dem Rad zu fahren. Es vergrößert nicht nur die Reichweite und unterstützt beim Bergauffahren, sondern bedient auch den Spieltrieb. Es sammelt Daten über die gefahrene Strecke, wie zurückgelegte Kilometer, Schadstoffe, Lärm, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Diese Daten werden auf dem Smartphone (das im Film mal wieder ein iPhone ist) angezeigt. So kann man aufgrund der gesammelten Daten verschiedene Strecken vergleichen und die gesündeste, angenehmste wählen. Die Daten lassen sich auch mit denen von Freunden vergleichen.

Mit dem Smartphone soll es auch möglich sein, die Gänge zu wechseln und das Fahrrad zu verschließen – obwohl ich gerade bei einem Fahrrad, das mit dem Copenhagen Wheel ausgerüstet ist, dazu neigen würde, lieber ein fettes Schloss mehr zu verwenden.

Schon 2010 soll die Produktion des Copenhagen Wheel beginnen, als Preis wird der eines normalen Elektrorades angegeben. Der Film zeigt das Kopenhagen-Rad in Aktion:

via Dvice

Mehr über das Copenhagen Wheel auf der Seite des MIT und auf einer eigenen Seite für das Copenhagen Wheel.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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2 Kommentare

  1. Autsch, Leute! Das MIT ist kein Institut der University of Cambridge (UK!), sondern eine Universität im Ort Cambridge bei Boston(USA!). (Einleitung)

  2. @David, sorry, war missverständlich ausgedrückt. Das Massachusetts nicht bei Oxbridge in UK liegt, wissen wir ja spätestens seit den BeeGees. Ich muss aber gestehen, dass ich bisher der Meinung war, wenn auch man in den USoA in Cambridge studieren kann, dann gibt’s da eine Universität gleichen Namens – wie in UK. Danke für die Richtigstellung.

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  1. [...] weiterentwickelt. Und technisch ist es unabhängig vom Smartness-Faktor sehr interessant. via neuerdings.com. =====================================================================  KATEGORIEN / [...]

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