Asus 1005 HGo im Test (1):
Und läuft und läuft…
Das Asus EEE 1005 HGo Netbook bringt reale 8,5 Stunden Laufzeit mit integriertem UMTS-Modem.
Asus hat mit dem EEE ursprünglich das Netbook-Fieber ausgelöst. Der neuste Spross der Familie ist das Asus 1005 Hgo (Affiliate-Link) mit Windows 7 und eingebautem HSUPA-Modem.In einer fast schon neutralen handlichen braunen Kartonage wartet der Asus EEE 1005 Hgo darauf ausgepackt zu werden. Man findet ihn zusammen mit einem kleinen und leichten Netzteil, einer dünnen – nur vor Kratzern schützenden – Neoprentasche und einer Windows 7 Wiederherstellungs- und Treiber-DVD.
Äußerlich hat sich Asus beim EEE 1005 HGo mit dem “Seashell Design” endlich von diesen hässlich fetten Scharnieren verabschiedet. Während die Vorderseite leicht abfällt und sehr schmal anmutet, ist der Hintern des Netbooks exorbitant. An der dicksten Stelle gar fast so breit wie eine Zigarettenschachtel. Der Vorteil dabei: Durch die leichte Neigung ist das Schreiben sehr angenehm.
Der Akku steht dabei nur minimal gewölbt hervor und liefert stolze 63Wh.
Das glatte Gehäuse zieht Fingerabdrücke magisch an. Die Magie endet aber nicht beim Äußeren, sondern setzt sich auf der Handballenauflage und dem kontrastierenden schwarzen Displayrahmen fort. Wenigstens wurden die Unterseite und die Tasten leicht angerauht, was sich nicht nur wertig anfühlt, sondern auch optisch überzeugt.
Genauso ansprechend präsentiert Asus die blaue Beleuchtung der Tasten und Symbole. Rechts oben befindet sich der beleuchtete Einschalter, während unter dem anderen Scharnier die Schnelltaste zum Deaktivieren des Touchpads sitzt. Fünf LEDs informieren über den Systemzustand, Akkubetrieb, Festplattenaktivität, Funkverbindungen und Caps-Lock Status.
Ob man groß oder klein schreibt, die Tastatur ist extrem angenehm zu nutzen. Zehnfinger-Schreiber brauchen nur eine kurze bis gar keine Eingewöhnungszeit, um sofort loszulegen. Zwar gibt die Tastaturmatte augenscheinlich etwas nach, doch beim Schreiben ist das nicht zu merken. Der Druckpunkt überrascht mit einem ausgesprochen guten Anschlagsverhalten und die Tastengröße erreicht fast Desktopniveau. Bis auf die sehr kleinen hoch- & runter-Pfeiltasten ist alles an seinem Platz.
Das Multitouch-Touchpad ist in der Handballenauflage integriert und hat keine tastbaren Ränder, stattdessen ist der Bereich mit Noppen versehen. Es bedient sich sehr gut, fast vermisst man die Maus nicht mehr. Die Noppenoptik sieht sehr schmuck aus, erschwert dadurch aber die blinde Nutzung von Bildlaufbereichen und anderen touchpad-spezifischen Funktionen sehr. Ständig wandert der Blick vom Bildschirm auf das Touchpad und zurück. [Die Noppen wurden flacher ausgeführt wie beim 1008, sind dadurch angenehm.]Letztlich blickt man aber öfter auf das kontraststarke Display, dass sehr hell strahlt und auch für Außeneinsätze, trotz spiegelnder Oberfläche, taugt. Die Farben sind leuchtend, wenngleich mit einem leichten Blauschleier (9300K) behaftet. Der Blickwinkel weist in der Horizontalen fast 180° auf. Vertikal reicht er ungefähr über 60 Grad hinweg, ausreichend um auch diejenigen zu befriedigen, die oft auf dem Stuhl herum rutschen. Die schlechten Helligkeitswerte, die dem Asus EEE 1005 HAM ohne UMTS nachgesagt werden, sind hier nicht zu finden. [Die eeectl Software läuft NICHT mit Windows 7!]
Die Schnittstellenausstattung hat sich, bis auf den SIM-Kartenslot, nicht geändert und gehört zum Üblichen: 3x USB-Ports, VGA, n-Draft WLAN, 10/100 LAN, Bluetooth, Kopfhörer- und Mikrofonbuchse, sowie ein Kartenleser für SD(HC)-Speicher. Im Deckel glänzt die obligate Webcam, eingefasst in einen chromfarbenen Ring.
Unter dem aalglatten Gehäuse des Asus 1005 HGo Netbook werkelt ein N280 Intel Atom Prozessor mit 1,66 GHz. Ihm zur Seite stehen 1 GB RAM, eine 250 GB HDD und der Intel GMA 500 Grafikchip. Während der RAM-Riegel gegen 2 GB leicht getauscht werden kann, sucht man vergebens nach einer Klappe für die Festplatte. Nur durch Lösen der gesamten Unterseite kommt man an das Laufwerk heran. Das möchte man jedoch gar nicht, denn die Festplatte arbeitet sehr schnell und ist im Betrieb flüsterleise.
Genauso arbeitsam ist der Lüfter im Netbook Asus 1005 HGo, das ist ein richtiger Workaholic: einmal angeblasen, ist er nicht mehr zu bremsen. Selbst beim Schreiben von einfachen Dokumenten bläst er warme Luft aus dem Gehäuse. Das muss den Nutzer nicht weiter stören, denn selbst unter Belastung dreht er nur selten auf und bleibt dabei leise genug für nächtliche Internet-Ausflüge im Ehebett.
Den Zweiten Testteil widmen wir der Leistung des Asus EeePC 1005 HGo.
Er ist erhältlich bei T-Mobile (Affiliate-Link) oder O2 (Affiliate-Link)
- Asus 1005 HGo im Test (1): Und läuft und läuft… (2. Dezember 2009)
- Asus 1005 HGo im Test (2): Spar-Windows und Mediacenter-Ersatz (3. Dezember 2009)



















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