Zemno DeskBookPro:
Dockingstation mal anders

Zemno bringt eine Dockingstation für Laptops und MacBooks ähnlich der UltraBase von IBM. Bedingung: Firewire 800-Anschluss.

Das größte Problem bei billigeren Latops oder den Apple Produkten sind die fehlenden Anschlüsse für Dockingstationen. Man hat ewig viele Kabel auf dem Tisch liegen und muss diese auch noch ständig ein- und ausstecken, wenn man den Schreibtisch verläßt. Zemno nutzt deshalb einen USB-2.0- und einen FireWire-800-Port, um die gesamte Peripherie bequem und schick anzuschließen.

Das Prinzip ist nicht neu, schon IBM hatte mit seiner Ultrabase einen Unterbau im Programm, mit dem sich die ultraportablen X-Serie Subnotebooks erweitern ließen. Zemno kopiert diesen Ansatz und ermöglicht Notebooks bis 15 Zoll Größe in den Genuß einer ähnliche Möglichkeit zu kommen. Einziger Haken: Für einen echten Nutzen benötigt man einen FireWire 800 Port.

Die Palette der Anschlüsse läßt keine Wünsche offen: 1x eSata, 2x FireWire800-Ports, 1x FW400, 1x DVI-Out, 6 xUSB-Ports, 1x LAN, Cardreader und Audio-Anschlüsse. Zusätzlich dazu gibt es zwei ModBays, die modular mit Festplatten oder Akkus bestückt werden können. Der Strom für all die Anschlüsse wird im Normfall vom Notebook geliefert, die Kombination von Powered-FireWire 800 und USB 2.0 reicht anscheinend dafür bei der Dockingstation aus. Ist man unterwegs, kann man mit dem Akku-Modul aus dem DeskBook Pro einen selfpowered Multimedia-Hub für 2,5 Stunden zaubern. Damit bliebe ein weiterer Schacht für eine 500 GB große Festplatte frei.

Nutzen ziehen bisher vor allem Besitzer von Apple Produkten, denn die datenintensiven Schnittstellen (eSata und Modbay für HDDs) werden über Firewire 800 angesprochen, während die restliche Peripherie sich einen einzigen USB-Port teilen muß. Da kann es schnell eng für LAN, DVI, Audio und USB-Geräte gleichzeitig werden.

Und da Apple Käufer auch am preis-resistentesten sind, schrecken sie vor 330 € für die Dockingstation, 90 € für die 500 GB Platte oder 70 € für einen Akku wohl nicht zurück.

Angepeilter Verkaufsstart ist Ende Januar 2010. Informieren kann man sich bereits jetzt bei Zemno.

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7 Kommentare

  1. oh mann...
    schrieb am 29. November 2009 um 16:18 Uhr (#)

    seit dem 16. Mai 2006 gibt es keine iBooks mehr, und die, die es bis dahin gab, hatten keinen FW800-Port, sondern nur nen 400er Anschluss.

    Ehrlich mal, wielange wurde für diesen Artikel recherchiert? 4min?

    Als ich eingeschult wurde, und das ist schon ein paar Jährchen her, hieß es es schon “muss” und nicht “muß”

    Schade, ehrlich

  2. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
    schrieb am 29. November 2009 um 18:12 Uhr (#)

    Wurde korrigiert, danke für den Hinweis.

  3. oh mann...
    schrieb am 29. November 2009 um 20:21 Uhr (#)

    ich muss mich nachträglich für meine ausfallende art entschuldigen.

    Ich bin einfach durch deinen (ich hoffe, ich darf dich duzen) kollegen echt vorgeschädigt.

    der artikel an sich ist ja nicht schlecht ;)

  4. Sinaria
    schrieb am 29. November 2009 um 22:33 Uhr (#)

    @ oh mann…

    Respekt! Nicht jeder hat den Schneid, sich zu entschuldigen! Vor allem nicht im Internet, wo jeder anonym ist. :D

    @Topic

    Scheint ein interessantes Teil zu sein. Hat jemand die Maße? Ich würde gerne wissen, ob es für das Macbook pro 15″ passt.

  5. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
    schrieb am 30. November 2009 um 00:34 Uhr (#)

    @ oh mann
    Respekt, auch von mir. Einen Fehler einzusehen zeugt von innerer Größe!
    Ich hatte nichts anderes von den Lesern von neuerdings.com erwartet ;)
    Und immerhin habe ich mir mit dem falschen Modellnamen schon einen Schnitzer erlaubt.

    @ Sinaria
    Auf der Zemno Homepage kann man unter Techspecs nachlesen: 364 mm breit, 249 mm tief.
    Und als besonderen Service hier die Abmessungen des Macbook Pro: 364 mm breit, 249 mm tief – Huch ;)

  6. keen4000
    schrieb am 30. November 2009 um 08:36 Uhr (#)

    Hat jemand von euch Erfahrung mit Video over USB / Firewire? Komprimierungsverluste? Ruckeln? Latenzzeit? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es das Selbe ist, wie wenn ich den Monitor am Laptop direkt anschliesse. (Ich hab ein USB-Audio-Interface, das hängt über einen USB-Hub am selben Post wie der ganze Rest, und das hör ich manchmal knacken wenn ich Daten von der HD lese)

    Aber saupraktisch wär das eben schon, einen einzigen Stecker für sämtliche Peripherie zu haben… Jetzt fehlt nur noch, dass ich das Notebook über den Firewirestecker aufladen kann ;)

    1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 30. November 2009 um 09:20 Uhr (#)

      Nein, es ist nicht das selbe. Ich habs grade mit einer Docking-Station an meinem neuen Notebook ausprobiert: 1920*1600 geht zwar als Bürooberfläche (aber nicht TV oder Video – das ruckelt extrem), aber es gibt erste Latenzzeiten; wenn zugleich noch viel anderes Zeug an der Dockingstation hängt (Ethernet, externe Soundkarte, – und dann noch der TV-Empfänger…) wirds rasch unerträglich.
      Ich habe deshalb die Docking-Stations-Lösung verworfen und stöpsle jetzt halt jeweils einen USB-Hub, das Netzwerk, den Monitor und einen zweiten USB-Hub an. Das sind vier statt einem Stecker, bringt mich nicht um, dafür habe ich auf allen Geräten die volle Leistung. USB 2.0 ist zu langsam, mit USB 3.0 wird sich das dann alles ändern.

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