HypnosEye:
Passiver Projektor fürs iPhone
Mit dem HypnosEye wird ein neuer Weg aufgezeigt, das iPhone als Präsentations-Medium zu benutzen.
Die Videoausgabe über das iPhone erweist sich bislang als sehr beschränkt. Zwar fanden Entwickler vor geraumer Zeit eine inoffizielle Programmierschnittstelle um z.B. Spiele auf größeren Bildschirmen zu spielen. Dies birgt allerdings zwei große Nachteile. Zum einen würde Apple eine solche App wohl kaum ihre ohnehin strenge Zulassungskontrolle passieren lassen, zum anderen zwingt diese Funktion den Prozessor des iPhones in die Knie.Eine ordentliche Framerate wäre also nicht mehr möglich. Mit dem HypnosEye, einem passiven Projektor, werden diese beiden Probleme – wenn auch nicht auf die elganteste Art und Weise – aus dem Weg geräumt.
Zur kurzen Erklärung: Ein passiver Projektor benötigt keinen Datenanschluss. In ihm befindet sich ein kleiner Spiegel. Nun kann man jeden beliebigen Gegenstand darunterlegen, der Spiegel fängt das Bild auf und dieses Bild wird über eine fokussierende Linse an die (Lein-)wand projiziert. Ein japanischer Hersteller kam auf die Idee, dieses Prinzip auch beim iPhone anzuwenden. So wird einfach das iPhone unter den Projektor gelegt und wirft das ganze Geschehen auf dem iPhone-Display an die Wand.
Natürlich wird und kann ein solches Gadget nie den Anspruch erheben, in ernsthafte Konkurrenz zu aktiven Mini-Beamern zu treten. Zu verlustreich und konstrastarm ist die Ausgabe des Bildes, allerdings liegt das HypnosEye auch in einer vollkommen anderen Preiskategorie: für 54 Euro ist der Projektor zwar wesentlich billig als seine aktiven Brüder – und ist angesichts des geringen technischen Aufwands seiner Bauweise damit immer noch sehr teuer.
Immerhin ist die Ausgabe mit bis zu 114cm Bilddiagonale angeben, was ungefähr der Größe eines 44-Zoll-Monitors entspricht, wobei natürlich klar ist, dass dieser Vergleich nicht wirklich gezogen werden kann.




























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