Intel Reader:
Der Vorleser
Der Intel Reader ist ein Gerät, das Blinden und Sehbehinderten weiterhelfen soll, indem es Texte optisch aufnimmt, vergrößert darstellt und auf Wunsch auch vorliest.
Der Intel Reader ist etwa so groß wie eine Butterbrotdose.Er basiert wie Netbooks auf dem Intel Atom-Prozessor. Die Lesedose enthält eine Kamera und eine Elektronik, die gedruckten Text nicht nur fotografiert und als Bilddatei wiedergibt, sondern direkt via Zeichenerkennung (OCR, Optical Character Recognition) digitalisiert. So können Anwender den Text entweder in klarer Schrift in gewünschter Größe auf dem integrierten Display lesen oder sich vom Sprachsynthesizer vorlesen lassen. Ein Video von Intel (weiter unten) zeigt, wie er funktioniert.
Im Gerät ist ein Flash-Speicher mit 2 Gigabyte verbaut, in den 500’000 Seiten ASCII-Text oder 600 gescannte Buchseiten passen. An Audioformaten unterstützt der Intel-Reader MP3 und WAV sowie Sprachformate NISO 2002 und NIMAS 1.1. Außerdem kennt er das “Digital Accessible Information System” (DAISY). Intel arbeitete mit den wichtigen Organisationen zusammen, um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen optimal zu berücksichtigen, wie der International Dyslexia Association, dem Association of Assistive Technology Act Programs, dem Council for Exceptional Children, Lighthouse International, dem US-nationalen Zentrum für Lernbehinderungen sowie der Nationalen Vereinigung der Blinden.
Das Gerät soll zunächst in englischsprachigen Ländern wie den USA (bei CTL, Don Johnston Incorporated, GTSI, Howard Technology Solutions, HumanWare) und Großbritannien erscheinen, der Preis beträgt umgerechnet ca. 1000 Euro.



















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Coole Sache,
ich finde aber das Display – gerade für sehbehinderte Menschen – viel zu klein.
“um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen optimal zu berücksichtigen”
bei 1000.-€ ??? Was denken die denn was Blinde sind? Heimliche Reiche? (Human Ware)