RadarGolf Ball:
Wo ist der Ball?

Don Dahlmann, 17. November 2009 16:43 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Mit dem RadarGolf Ball ist man in der Lage – man ahnt es – seinen Golfball rasch zu finden.

Golf – auch so ein Sport, den man so lange mit Argwohn betrachtet, bis man ihn selber ausprobiert hat. Denn es gibt wohl kaum eine Sportart (mal abgesehen vom Boxen), die einen derartig und nachhaltig demütigen kann wie Golf. Das fängt beim Schwung an, geht über den Punkt, an dem man sich freut, den Ball überhaupt getroffen zu haben, und hört bei einem 30-Zentimeter Putt auf.

Gerade Anfängern ist zu einem vorherigen Anti-Aggressionstraining zu raten. Und man sollte immer genug Geld für Bälle dabei haben, denn die fliegen überall hin, nur nicht dahin, wo sie sollen. Und dann ist suchen angesagt. Dafür gibt es jetzt aber ein Gadget:

Im Golfball versteckt sich ein Sender, und ein handtellergroßes LCD-Display weist einem den Weg zum Ball. Das macht das gerät mittels einer grafischen Anzeigen und eines Pieptons, mit dem man die Mitspieler vermutlich schnell in den Wahnsinn treiben kann (abgesehen davon, dass elektronische Ballfinde-Anzeige-Radar-Lösungen kaum dem Golftournier-Reglement-entsprechen).

Dummerweise macht das Gerät nur selten Sinn. Denn neben dem kurgemähten Fairway befindet sich nicht ohne Grund das “Rough” – hohes Gras, waldähnliche Gebiete und jede Menge Wasserhindernisse – und wenn ein Ball die Grenzen des Verlaufs zum Grün verlassen hat, wird das eh mit einem Strafschlag bewertet. Da kann man sich aufwendige Suche nach dem Ball im Gehölz auch sparen. Praktisch ist es allerdings, wenn man im halbhohen, aber noch spielbaren Gras an der Seite landet. Dann findet man seinen Spielball wirklich schneller. Aber grundsätzlich gilt auch: Bälle kosten Geld, und der RadarGolf Ball kann einem hier ein bisschen sparen helfen.

Aber dafür sind die 199 Dollar nebst den 40 Dollar für 12 neue Bälle nicht gerade wenig. Fragt sich, warum einer nicht genügt, immerhin wird man ihn doch immer wieder finden? Nützt aber eben nichts, wenn man ihn im Wasserhindernis versenkt hat.

Wer übrigens seinen Mitspielern gar schröckliche Golf-Erlebnisse beim Drive oder auf dem Grün bescheren will, ist mit den GrazyGolfballs (Affiliate-Link) bestens bedient: Sie explodieren, lösen sich in einer Staubwolke auf, ziehen Hochzeitsschleppen hinter sich her oder hoppeln betrunken in Kurven übers Grün. Und die Golfbälle kosten deutlich weniger als der Radar-Golfball. Allerdings sind sie bis auf den Putt-Widerständigen allesamt nach einmaligem Schwung verloren.

Erhältlich bei Radar Golf.

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2 Kommentare

  1. Primo
    schrieb am 18. November 2009 um 16:21 Uhr (#)

    So was hätte ich ja gerne für mein Fahrrad, das immer wieder “ausgeliehen” wird.

  2. Mick
    schrieb am 18. November 2009 um 19:03 Uhr (#)

    @Don: LC-Display reicht ja eigentlich. LCD-Display-Anzeige-Bildschirm habe ich aber auch schon gesehen…

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