Digital Tattoo:
Deine Haut, Dein Display

Don Dahlmann, 12. November 2009 13:12 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Mit der Technologie, die hinter der Idee von “Digital Tattoo” steckt, sollen wir zu Cyborgs werden.

Das tolle an Gadgets ist, dass es sie überhaupt gibt.

Das blöde an ihnen ist, dass man sie dauernd mit sich rumschleppen muss, wiozu man Taschen braucht, und von den unzähligen Stromkabeln wollen wir gar nicht reden. Viel praktischer wäre es doch, wenn man diese Dinge als ständige begleiter bei sich hätte.

Zum Beispiel unter der Haut als Interface. Klingt nach Sience-Fiction? Ja, und noch ist es das. Aber ein Designer hat jetzt eine Lösung erdacht, die ebenso gruselig wie praktisch erscheint.

Dabei handelt es sich um ein winziges Gerät, das man sich tatsächlich unter die Haut setzen lässt. Dort aktiviert es zuvor unsichtbare Pixel, die man sich in die Haut hat tätowieren lassen. So erscheint alles, was man an Bedienelementen braucht, als Tattoo auf der Haut.

Die Spannbreite ist weit: Egal, ob man ein Handy anzeigen möchte, Wetterdaten oder Emails: alles ist denkbar. Möglich wird dies durch eine Bluetooth-Verbindung zu einem Smartphone. Doch das eigentlich futuristische an der Sache ist nicht mal die Art, wie Inhalte auf der Haut angezeigt werden.

Angetrieben wird das digitale Tattoo durch einen winzigen Generator, der seine Energie aus dem Sauerstoff und dem Zucker zieht, der im Blut zu finden ist. Man braucht also keine Batterie oder andere Dinge. So lange man genug Blut hat, so lange hat man Energie für das Tattoo.

Dies alles ist natürlich noch Zukunftsmusik, eine Entwicklung ist noch nicht geplant. Aber es zeigt schon, wohin die Reise gehen könnte.

Via Core77.

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2 Kommentare

  1. Felix Baaken
    schrieb am 12. November 2009 um 16:10 Uhr (#)

    Und die Zukunft kann kommen… Großartige Technologie!

    Und gut geeignet zum Spicken!

  2. Splendid
    schrieb am 12. November 2009 um 22:49 Uhr (#)

    Vampire Screens :D
    Das is auch cool wenn man bewegende Tattoos oder so haben will, bzw jeden Tag nen anderes.

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