OpenOfficeMouse:
Mehr Tasten = Mehr Leistung?
WarMouse kündigt die OpenOffice Mouse an. Sie bietet nicht weniger als 18 Buttons, einen Analog-Joystick und 63 mögliche Anwenderprofile.
Was haben ein Gamer und ein Word-Bürokrat gemein? Sie können ihre Tastenmakros bequem mit dieser 18-Tasten Office-Maus aktivieren. Endlich Schluß mit den Zeiten, in denen die Bürohengste ihre zwei Tasten Maus angewidert in die Hand nehmen mussten. Jetzt betreten sie stolzen Hauptes ihr Büro und greifen zur Maus, die mehr Tasten als ein Zahlenblock hat. Sie stammt vom italienischen Hersteller “WarMouse”. Statt einer klassischen Zweiteilung des Oberteils in linke und rechte Maustaste, befinden sich links und rechts des Mausrades jeweils 8 Buttons verschiedener Größe und Ausrichtung. Zusätzlich gibt es an der linken Seite zwei weitere Buttons und einen Analog-Joystick. Pech für die Linkshänder: diese Maus lässt sich nur mit der rechten Hand führen.
Im Inneren kann ein Speichermodul bis zu 63 verschiedene Profile speichern, sie auf 52 Mausmakros verteilen, und pro Makro bis zu 1024 Eingaben akzeptieren. Das ist mehr als achtmal so viel Speicher wie bei der Razor Topmaus Mamba. Die Auflösung des Lasers läßt sich zwischen 400-1200 dpi Auflösung regulieren. Und wer jetzt noch nicht restlos überzeugt ist, der hat wohl vergessen, dass die Maus automatisch das Profil in Abhängigkeit des laufenden Programms ändern kann. So fügt die selbe Taste in OpenOffice zum Beispiel eine Grußformel ein, und in WoW wird damit der Gegner mit einem Sternenhagel vernichtet.
Kleinigkeiten wie Kompatibilität mit Windows oder Linux kennt die OpenOfficeMaus nicht, jedes aktuelle Betriebssystem mit USB-Port erkennt die Maus, inklusive aller verfügbarer Tasten- die PS3 eingeschlossen!
Eine Maus ist aber immer nur so gut, wie die Software, die im Hintergrund mitläuft. Damit man nicht mühselig sich seine eigenen Profile zusammenstellen muß, hat der Hersteller eng mit der Feedback-Abteilung von OpenOffice zusammengearbeitet. Aus mehr als 662 Millionen Nutzerdaten wurden die am häufigsten verwendeten Menüs und Makros sortiert und vorkonfiguriert. Da auch die Maus-Software Open-Source ist, kann jeder geneigte Programmierer sein Scherflein dazu beitragen.
Über den Verkaufsstart ist noch nichts bekannt, sie dürfte sich aber mit dem Veröffentlichungstermin der Software decken, die Anfang 2010 erwartet wird.
Wer vor lauter Tasten noch die Maus sieht, kann sie für 75 $ respektive 50 € erwerben, damit ist sie auch noch billiger als die Konkurrenz von Razor & Co.
Näheres bei OpenOfficeMouse.com






















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