Flashsticks:
Brennholz für den Rechner

Frank Müller, 3. November 2009 14:29 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

 

Das englische Unternehmen Flashsticks fertigt aus Zweigen individuelle 2 GB USB-Sticks, von denen keiner dem anderen gleicht.

In Zeiten der digitalen Normierung versuchen die Flashstick USB-Sticks gegenzusteuern. In den Wäldern von Berkshire in England sammeln die Leute von Flashsticks das Bruchholz der Winterstürme, das den richtige Durchmesser hat, sägen es zu ca. 8 cm langen Stücken zurecht und machen daraus individuelle 2 GB USB-Sticks, von denen naturgemäß keiner aussieht wie der andere. Die raue Natur umhüllt die digitalen Daten und gibt ihnen ein eigenes Gesicht.


Jeder Flashstick USB-Stick entsteht in Handarbeit, zu unterschiedlich sind die einzelnen Zweige. Manche haben raue Borke, manche glatte, einige haben eigenen kleine Zweige. Mit Sandpapier und Bienenwachs werden die Flashsticks bearbeitet, damit Flashspeicher und Holz eine möglichst nahtlose Verbindung eingehen. Auch eine individuelle Maßanfertigung, z.B. für Firmen ist möglich. Mit Datengrößen von 16MB bis 16GB, mit Holz und Design nach Wahl.

Für den Individualisten macht aber gerade das Zufällige und Ungeplante, der natürliche Wuchs der gesammelten Zweige den besonderen Reiz der Flashsticks USB-Sticks aus. Das Video vermittelt einen guten Eindruck.

Einen 2 GB Flashstick USB-Stick gibt es ab 15 £ (knapp 17 €). Dazu kommen 2.50 £ für den Versand.

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3 Kommentare

  1. Julian
    schrieb am 3. November 2009 um 15:48 Uhr (#)

    Eine Kappe aus Holz würde mir hier besser gefallen aber sonst ein sehr nettes Produkt.

  2. wowow
    schrieb am 3. November 2009 um 21:19 Uhr (#)

    Gaaaaanz toll, besonders wenn ich die drei USB-Anschlüsse an meinem Notebook oder die am Hub mit diesem Holzklotz blockiere.
    Oder dieses Dings gar bei manchem Notebook, bedingt durch deren Gehäusedesign garnicht reingepfriemelt bekomme….
    Benutzbare USB-Sticks sind kaum breiter und höher wie der USB-Connector selber (und kosten auch noch einiges weniger).
    Und können auch noch problemlos in der Hosentasche transportiert werden (vorsicht, nächste Wäsche) ohne das die Mädels ob der merkwürdigen Ausbeulung selbiger…LOL! (Nun, wer diesen Nebeneffekt brauchen sollte …)
    Nun, man kann dann ja versuchen, entsprechende Anfragen plausibel zu erklären:
    “Nein, hab nur einen Ast in der Hose…………………………..!” Schrei mich hier grad weg!
    Danke Frank, dass Du dieses wunderbare Produkt hier vorgestellt hast, echt!
    You made my day!

  3. Paul
    schrieb am 4. November 2009 um 10:36 Uhr (#)

    Thanks for the feedback,

    Paul

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