Adjust-A-Spoon:
Messeinheit für Angsthasen
Der Adjust-A-Spoon ist ein Helfer in der Küche, wenn man sich mit den Mengen nicht so sicher ist.
Von Julian Barnes gibt es das wundervolle Werk “Der Pedant in der Küche” (Affiliate-Link). In diesem Buch beschwert sich der leidenschaftliche Hobbykoch über die ebenso lässige wie schlampige Angabe von Mengen, wenn es darum geht, sie mit dem Löffel abzumessen. Bedeutet “1 Teelöfel” nun, dass es sich um einen “normalen” Teelöffel handelt, oder ist es ein alter Teelöffel, also jenes Monstrum, das man früher genutzt hat. Und was heißt “gehäuft”? Bis alles runterfällt, oder kurz davor? Dem Autor und allen anderen mit ähnlichen Problemen kann nun geholfen werden:
Denn der Adjust-A-Spoon ist ein (hoffentlich) genormtes Instrument, an dem ganz genau dran steht, wann man einen Viertel- und wann einen vollen Teelöffel vor sich hat. Das ist schon mal super, löst aber zum einen nicht das Problem mit dem gehäuften Esslöffel – und woher soll man wissen, ob US-Teelöffel nicht ein wenig anders sind als die aus Europa?
Immerhin, bei einem Preis von 4.99 Dollar kann man ein kleines Risiko eingehen. Zu bekommen bei Miles Kimball.



















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Auch wenn´s fast nix kostet…
kein Mensch, der gerne kocht braucht sowas.
Kochen hat für mich absolut was mit Intuition, Kreativität und Spontanität zu tun.
Gewürze werden nach “Gefühl und Wellenschlag” eingesetzt, da geht es nicht um irgendwelche gestrichenen oder sonstwas Löffel.
Wenn dieser zitierte komische “leidenschaftliche Hobbykoch” sowas braucht: bitte schön.
Dann kann er ja auch gleich mit einem Thermometer nachmessen, welche exakte Temperatur seine Herdplatten erreichen.
Und der geeichte Messbecher für´s Olivenöl, und die geeichte Briefwaage für sonstige Zutaten… *kopfschüttel*
Ein tolles selbstgemachtes Essen lebt davon, dass es jedesmal etwas anders ist und jedesmal etwas besser oder auch mal anders schmeckt, weil man sich ja weiterentwickelt (oder des zumindest versucht).
Des geht kaum mit dem immer gleichen
“gestrichenen Normlöffel”.
So ein Quark.
Was das Kochen anbelangt gebe ich Dir in allen Punkten recht.
Beim Backen kommt es allerdings zuweilen sehr wohl auf das ein oder andere Gramm an, da sollte man sich wirklich genau an die Mengenangaben halten. Hinzu kommt, dass man – sobald der Teig erst mal in der Form und diese im Ofen ist – nachträglich nichts mehr verändern kann. Daher hat dieses Teil für den HobbyBÄCKER durchaus eine Daseinsberechtigung :-).
Recht hast, Julia!
Ok, diesen Aspekt hatte ich nicht bedacht, da ich mich mit dem Thema Backen nicht beschäftige.
Aber stimmt absolutigst, beim Backen kommt es schon sehr genau drauf an, wieviel wovon ich in die Rührschüssel gebe.