Buglabs:
Modulare Selbstbau-Gadgets

Hinter Buglabs verbirgt sich nicht nur ein Gadget, sondern gleich mehrere, die man selber herstellen kann.

Als Kind bekam ich, wie vermutlich viele andere auch, gerne mal zu Weihnachten einen Kasten von “Fischer Technik”. Die konnte man zusammenstecken und irgendwas mehr oder weniger sinnloses anstellen. Die Erfinder von “Buglab” haben sich etwas Ähnliches ersonnen. Sie haben kleine Kästen gebaut, die man in unterschiedlichen Konfigurationen zusammenstöpseln kann. So kann man diverse Geräte herstellen:

Als Basis dient die “Bugbase”, ein kleiner Computer, der mit einem Linux-System läuft und alles an Bord hat, was man so braucht: WLAN, Bluetooth, USB und sogar noch einen Serial I/O Anschluss. Auf dem Gerät gibt es weitere Anschlüsse, in die die “Bugs” gesteckt werden.

Diese Module können ein Radio, ein Touchscreen oder ein Bewegungsmelder sein. Daraus lassen sich dann verschiedene Anwendungen konfigurieren, eben genauso, wie man sie gerade benötigt. Ein Radio oder ein richtiger Rechner mit Bildschirm. Geplant ist auch auch UMTS-Modul, mit dem die Bugbase auch als Telefon nutzen kann.

Dazu gibt es auf der Webseite von Buglabs diverse Applikationen, mit denen das Gerät dann richtig aufgemotzt werden kann. Es gibt also eine Unzahl von Möglichkeiten, mit denen man spielen kann, allerdings hat die Sache ihren Preis. Die Bugbase kostet bei im Onlinestore 449 Dollar, für das Bundle mit allen “Bugs” werden 749 Dollar berechnet.

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2 Kommentare

  1. keen4000
    schrieb am 26. Oktober 2009 um 08:56 Uhr (#)

    Nice! Sicher ein Spass für Bastler…
    Übrigens “Radio” im Englischen muss nicht unbedingt Radio bedeuten. In diesem Fall ist wohl eher eine “Funkdatenübertragung” gemeint (ZigBee).

  2. Andi
    schrieb am 3. November 2009 um 10:06 Uhr (#)

    Ich hatte die grosse Ehre Buglabs besuchen zu können und muss sagen dass ich weniger das Produkt als vielmehr den Ansatz der Unternehmensführung spannend und erfolgsversprechend finde. Wir wurden dort vom “Minister of Culture” empfangen, der früher in HR-Departments von Grossunternehmen riesige Arbeitshandbücher und Jobbeschreibungen verfasst hat und diese Struktur und Ordnung jetzt mit einer amerikanischen Startup-Kultur zu verbinden sucht. Herausragend ist dabei die Tatsache dass Buglabs schon mit einem so kleinen Team HR als eine Kernfunktion betrachtet. VCs und Unternehmer im Valley und darüber hinaus bestätigen regelmässig dass der beste Indikator für Erfolg die richtigen Leute sind. Insofern sollte man die Augen offen halten und Buglabs weiter verfolgen.

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