Barnes & Noble E-Reader “Nook”:
Schlupfwinkel mit (etwas) Farbe
Das E-Book-Lesegerät des US-Buchhändlers Barnes & Noble hat eine virtuelle Tastatur, kostet 250 Dollar und heisst “Nook”.
Ein “Nook” ist ein Winkel, eine Ecke oder ein Schlupfloch – und der E-Book-Reader der amerikanischen Buchhandelskette Barnes & Noble, der wohl mächtigsten Konkurrenz für Online-Buchzar Jeff Bezos und seine Amazon.Viel ist über Nook bis jetzt noch nicht bekannt – ausser, dass das Lesegerät für elektronische Bücher morgen offiziell vorgestellt und sofort erhältlich sein soll:
Nach ersten Informationen ist es indes nicht richtig, dass es sich um ein E-Book mit Farbdisplay handelt – oder nur teilweise. Die obere Hälfte des dem Kindle doch sehr ähnlich erscheindenen Geräts dürfte aus dem bestens bekannten 6-Zoll-E-Ink-Display bestehen, das auch in verschiedenen anderen E-Book-Lesegeräten verbaut wird.
Das ist sehr sinnvoll, denn E-Ink ist nicht nur extrem stromsparend, sondern bietet auch ein weit angenehmeres Leseempfinden durch die Passivbeleuchtung als die verhältnismässig grob aufgelösten, hinterleuchteten TFT.
Die untere Hälfte des Nook allerdings scheint ein TFT-Display mit berührungsempfindlicher virtueller Tastatur zu enthalten, das ähnlich demjenigen des zweigeteilten Spring Design Alex auch für die Darstellung farbiger Inhalte, möglicherweise sogar auch Video, dienen kann.
Wie nützlich das im Alltag sein wird und wieviel Batterieleben man dafür opfern muss, wird sich zeigen.
Der Preis des Nook jedenfalls scheint konkurrenzfähig zu sein – in den USA wird er angeblich ab sofort für knapp 260 Dollar erhältlich sein.
Via Crunchgear























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