Funai Eco Scan:
Fingerfreundlicher Beamer

Funai baut überraschenderweise die Multitouchtechnik in seinen neusten Beamer ein.

Sogenannte “Pico-Beamer” gibt es schon seit geraumer Zeit. Sie sind klein, handlich, verbrauchen wenig Strom und doch fristen sie bisher ein Nischendasein. Das Hauptproblem besteht in ihrer geringen Leuchtkraft, was sie für viele Zwecke unbrauchbar macht.

Funai ändert mit seinem neusten Pico-Beamer zwar nichts daran, bringt mit der Multitouchtechnologie aber ein bisschen modischen Firlefanz in die Bedienung, worauf andere Hersteller mit weiteren Innovationen hoffentlich nachziehen werden.

Es mag auf den ersten Ton befremdlich klingen, ausgerechnet in einen Beamer Multitouch einzubauen. Es würde sicherlich auch keiner auf die Idee kommen, eine Kinoleinwand multitouchfähig zu machen. Doch wenn man sich genauer damit auseinandersetzt, erschliesst sich der Sinn: Je größer das Bild, desto praktischer ist seine Behandlung via Multitouch, man hat einfach mehr Bewegungsfreiheit. iPhone hin oder her, auf einem 50″-Fernseher ist das Zoomen von Fotos beispielsweise viel imposanter. Multiouchsysteme wie die 12 Meter lange Multitouchwand der T-Com auf der IFA werden auch über rückstrahlende Beamer realisiert.

Wie auch beim Funai Eco Scan registriert ein Sensor Helligkeitsunterschiede und gibt geschlussfolgerte Fingerpositionen an das System weiter.
Wann wir den Funai Eco Scan auf den Markt sehen ist ungewiss, da Funai sich noch im Prototypenstadium befindet, mit einer Markteinführug wird mit frühestens Frühjahr 2010 gerechnet.

via Engadget

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1 Kommentar

  1. Alex
    schrieb am 15. Oktober 2009 um 13:52 Uhr (#)

    Ist doch genial, da hätte ich echt Spaß mit :) Habe aktuell den Aiptek T20 und muß sagen, daß das Teil für die wirklich geringe Größe schon sehr geil ist. Jetzt warte ich noch auf Geräte in gleicher Größe, aber mit mind. 1000 Lumen. Sollte doch in 2010 machbar sein, oder? :-)

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