WikiReader:
Die Welt in einer Hand

Der WikiReader ist ein Offline E-Reader, mit dem man dank Wikipedia immer die richtige Antwort parat hat – aber sonst leider gar nichts.

Im Prinzip weiß man ja immer hinterher alles besser. Da sitzt man stundenlang rum und zermartert sich das Hirn, wie denn nun der Schauspieler aus dem Dings hieß, und man ärgert sich, dass man nicht mal schnell bei Wikipedia nachsehen kann. Mit Android und iPhones geht das zwar schon, aber auch nur wenn man gerade Netz hat. Der Wikireader ist ein E-Reader, der auch in der Wildnis funktioniert. Jedenfalls auf Englisch:

Die gesamte englischsprachige Ausgabe von Wikipedia findet man nämlich offline auf dem kleinen Gerät, das sogar einen Touchscreen hat. Mit dem kann man sich durch die Artikel navigieren.

Das Gerät hat weder WLAN noch Bluetooth oder einen USB-Anschluss, was die Updates kompliziert. Man kann zwischen zwei Varianten wählen: Entweder bucht man das Jahresabo von 29 Dollar und bekommt eine neue SD-Karte mit allen Updates, oder man lädt sich das 4GB große Paket selber auf eine Karte herunter.

Das Gerät wird durch zwei AA-Batterien gespeist, und die sollen, wenn man nicht übermäßig mit dem Gerät rumspielt, bis zu 12 Monaten halten. Man kann also auch einen längeren Ausflug planen. Ob allerdings das Wissen so lange anhält und ob es Leute gibt, die bereit sind, neben ihrem Handy auch noch einen Wiki-Reader rumzuschleppen, vor allem aber 99 Dollar dafür auszugeben, darf ernsthaft bezweifelt werden. Wikireader.

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7 Kommentare

  1. cynep8
    schrieb am 14. Oktober 2009 um 10:15 Uhr (#)

    Wikipedia gibt es für Iphone/Ipod Touch auch als offline Version. Die deutsche Fassung ist nur 1GB groß.

  2. Herr Olsen
    schrieb am 14. Oktober 2009 um 10:39 Uhr (#)

    Die Wikipedia gibt es nicht nur auf deutsch und für’s Iphone als Offline-Version sondern für die unterschiedlichsten Handys / PDAs mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen und sogar mit Java.
    Das ganze ist sogar größtenteils kostenlos.
    Wofür als 99 Tacken für so ein Ding ausgeben?

  3. pascalt
    schrieb am 14. Oktober 2009 um 10:50 Uhr (#)

    Naja es hat ja nicht jeder ein IPhone oder Handy für 300-800 Euro auf dem das läuft. Ich würde sagen für schulen oder ältere Menschen ist das ne tolle Sache.

  4. Raymond
    schrieb am 14. Oktober 2009 um 11:38 Uhr (#)

    Allenfalls eine günstigere Alternative zum Iphone, aber ich finde es mal echt hässlich!

  5. Stormrider
    schrieb am 14. Oktober 2009 um 17:09 Uhr (#)

    Kann Raymond nur recht geben, ich finde das Design äußerst grenzwertig. Und ganz ehrlich, sind das Produkte die die Welt braucht???

  6. wowow
    schrieb am 14. Oktober 2009 um 21:12 Uhr (#)

    @Raymond:
    stimmt, ugly design!

    @Stormrider:
    nein, eindeutigst (auch wenn es noch viel mehr von solchem Nonsens gibt)!
    Wir bringen mal was raus um was raus zu bringen.

  7. Howie
    schrieb am 15. Oktober 2009 um 09:52 Uhr (#)

    Ich finde den Ansatz sehr interessant. Gibt es doch die OLPC-Initative, womit man beim Kauf eine Netbooks ein zweites an ein User in ein dritt-Welt-Land mitfinanziert/ verschenkt. Dieses Device/WIKI-Reader ist aus meiner Sicht für 3Welt-Länder (Africa/India etc.) gerade zu prädestiniert um UGC-Wissen via Wiki (Digital Bridge) über ein portables Gerät zu vermitteln. Eine einfache E-Learning-Platform. Für unser eher wirtschaftlich starken Länder wohl eher nicht.

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