Nvidia Geforce GT 220:
Kleiner Grafikbooster
Mit der Geforce GT 220 stellt Nvidia eine neue Grafikkarte für Einsteiger vor.
Grafikkarten musste man früher allerhöchstens dann nachrüsten, wenn man wirklich spielen wollte. Mittlerweile hat sich das ziemlich geändert. Zwar gibt es recht potente Grafikchips, die bedienen sich aber vor allem beim Arbeitsspeicher, was ältere Rechner deutlich verlangsamt. Zu dem stellt das Netz mit browserbasierten Spielen auch eine Herausforderung für diese Chips dar. Eine kleine Grafikkarte kann einen Rechner da erheblich entlasten. Und genau das soll die Geforce GT 220 leisten:
Die Taktgeschwindigkeit der Nvidia Geforce GT 220 (Affiliate-Link) liegt bei 625 MHz, dazu gibt es 1GB Arbeitsspeicher, welcher wiederum mit 790 MHz getaktet ist. Das ist nicht die Welt, aber für einfache Spiele in einer niedrigen Auflösung reicht es allemal. Die Leistungsaufnahme der Karte liegt bei 58 Watt, was auch bedeutet, dass man nicht zu einem neuen Netzteil greifen muss, wenn man seinen Rechner erweitert.
Nachteil der Karte: Nvidia setzt auf einen Lüfter. Warum das bei so einer Karte noch sein muss, ist mir nicht verständlich. Dafür findet man auf der Nvidia Geforce GT 220 (Affiliate-Link) einen DVI und einen VGA-Anschluss.
Kostenpunkt für die neue Karte: rund 60 Euro.


















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Zur Sache mit dem Grafiklüfter:
Grafikkarten müssen IMMER aktiv gekühlt werden.
Passivlüfter sind realistisch gesehen eine Fars, ausser man erzeugt im Inneren des Rechners durch viele Gehäuselüfter einen Überdruckt, der genug Abwärmeluft durch die Finnen des Passivkühlers der Grafikkarte drückt. Das ist jedoch so gut wie nie der Fall und asserdem recht laut.
Deswegen immer Aktivlüfter – und bei 60Watt Leistung sowieso.
Deswegen muss das bei so einer Karte sein.
Nicht nur bei billigen Grafikkarten wird oftmals auch bei der Lüftersteuerung der Rotstift angsetzt und die ohnehin auch billigen Lüfter laufen dann ungeregelt immer auf voller Drehzahl. Ganz schön unnötig nervig.
Ein ausreichend groß dimensionierter Kühlkörper ist bei sämtlichen Kühllösungen schon die halbe Miete, aber anscheinend spart man auch da bei der Menge und der Art des verwendeten Materials.
Besonders ärgerlich finde ich Dual-Slot-Kühler die die warme Luft nicht nach außen befördern sondern im Gehäuse verteilen. Manche Designer müssten zurück auf die Schulbank!