USB Bambus Keyboard:
Klopf auf Holz

Mit dem USB Bambus Keyboard kann man es sich gemütlich machen und hat bei Stromausfall etwas zum heizen.

Nachhaltigkeit ist das Zauberwort. Statt sinnlos Ressourcen zu verschleudern, sollte man sich lieber nachwachsender Rohstoffe bedienen, die das Klima und das Gewissen schönen. Nun ist es schwer, einen Prozessor aus Holz zu basteln, aber man kann ja mal in einem ersten Schritt beim Keyboard anfangen. Das muss ja nicht unbedingt aus Plastik sein:

Man kann auch eins aus Bambus nehmen, jenem Holz, dass in Massen schnell nachwachsen kann.

Der Hersteller Brando bietet nun so ein Keyboard an, und die passende Maus gibt es dann auch noch dazu. Alles aus Bambus, so dass man sich wenigstens in diesem Punkt keine Sorgen machen muss.

Schade, dass es leider nur das US-Keyboard-Layout für 52 Dollar zu kaufen gibt, aber vielleicht entscheidet sich Brando ja noch dazu, eine Variante mit Umlauten auf den Weg zu bringen.

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8 Kommentare

  1. Josef
    schrieb am 8. Oktober 2009 um 14:51 Uhr (#)

    Wenn die mit Umlauten kommt und dann auch noch kabellos dann fliegen die anderen die ich habe raus. Das finde ich mal echt eine gute Idee. Bin Holzwurm, deshalb :-)

  2. wowow
    schrieb am 8. Oktober 2009 um 17:16 Uhr (#)

    Ich weiss ja nicht…
    Ist wie mit Schneidebrettern aus Holz in der Küche.
    Jeder weiss mittlerweile, dass DER Bakterienhort schlechthin die Tastatur ist.
    Und dann sowas noch aus Holz?
    Lieber nicht, auch wenn der Herstellungsprozess umweltfreundlich sein mag, gesundheitsfreundlich scheint mir die Benutzung nicht zu sein.

  3. Dono
    schrieb am 8. Oktober 2009 um 18:06 Uhr (#)

    @ WOWOW
    Da muss ich dich leider enttäuschen den es gibt sogar Holz was antibakteriell wirkt und ein Holzschneidbrett ist nur dann unhygienisch wenn es nicht gepflegt wird. Gut, in Profiküchen findet man diese weniger, außer beim Hackstock.

    Auf den Bambus trifft das nicht zu. Fraglich auch wer mit schmutzigen Händen an die Tastatur geht.

    Ein zu viel an Hygienewahnsinn kann auch nach hinten losgehen.

  4. wowow
    schrieb am 8. Oktober 2009 um 18:59 Uhr (#)

    @Dono:
    dann frag Dich bitte mal selbst, warum sowas wie Du schreibst in Profiküchen weniger Verwendung findet!

    KA ob Bambus da virenresistent ist, aber man muss nicht mit “schmutzigen Fingern” an die Tastatur gehen um Bakterien zu hinterlassen.
    Hat wohl nichts mit Hygienewahnsinn zu tun, eher mit Hygiene. :-)

  5. markus
    schrieb am 8. Oktober 2009 um 19:07 Uhr (#)

    lackiertes holz kann keine keime aufnehmen – die sitzen dann höchstens auf der lackschicht. das ist genauso unhygienisch wie eine normale tastatur.

    problem bei schneidbrettern sind die rillen, in die sich keime festsetzen können. rillen entstehen durch messer und die keime durch dann nicht gründliches reinigen ;-)

    abgesehen davon ist diese “bakterienhysterie” ein schlechter scherz in den ohren eines jeden, der mal in einem land der dritten welt unterwegs war…

  6. Matthias
    schrieb am 8. Oktober 2009 um 22:22 Uhr (#)

    Im übrigen ist die Story mit dem Bakterienhort Tastatur eine hartnäckige urban legend…

  7. wowow
    schrieb am 9. Oktober 2009 um 17:27 Uhr (#)

    Urban legend, ist klar.
    http://gesundheit.de/fami…tur-keime/index.html

  8. Garage
    schrieb am 9. Oktober 2009 um 17:59 Uhr (#)

    Ich versteh die Argumentation nicht. An meiner Tastatur zu Hause arbeite nur ich – von seinen eigenen Keimen wird man im Normalfall nicht krank, sonst wär man es ja schon. Also völlig egal, was sich da tummelt. Dass dort, wo mehrere oder sogar viele an einer Tastatur hantieren – Büro, Unibibliothek oder Internetcafé -, ausgerechnet eine Bambustastatur nicht in die engere Wahl kommen wird, ist doch wohl klar. Im Übrigen stimmt es, dass Holz, was die Bakterienresistenz anlangt, besser abschneidet als Kunststoff. Es hat aber andere Nachteile – Schimmelanfälligkeit, höherer Pflegeaufwand, nicht spülmaschinenfest -, die dazu führen, dass Holzschneidebretter in Profiküchen nicht verwendet werden dürfen.

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