MiaVojo GPS-Tracking-Handy:
Wo laufen sie denn?

Thomas Jungbluth, 2. Oktober 2009 10:16 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

MiaVojo ist eine Kombination aus Kinderhandy und GPS-Online-Tracking. Das Gerät wird jetzt zusammen mit einem Ortungsservice angeboten.

Beim MiaVojo Personal Edition handelt es sich um eine Kombination aus Kinderhandy, Notrufgerät und GPS-Tracker.

Auf der MiaVojo-Website können Eltern jederzeit den Aufenthaltsort des Kindes ermitteln. Diese können ihrerseits auf Knopfdruck einen Notruf initiieren. Und schliesslich informiert eine “Geofence”-Funktion die Eltern, wenn das Kind von einer zuvor geplanten Route abkommt. Ganz ohne konventionelle Tastatur ist das Handy für Kinder einfach zu bedienen – die Rufnummern sind fest eingespeichert und den Personen zugeordnet.

Das im Securitybereich bewährte Gehäuse ist stoßfest und spritzwassergeschützt. Die MiaVojo Personal Edition ist in Verbindung mit einem persönlichen Zugang zur MiaVojo-Website für ca. 300 Euro erhältlich. Über die GPS-Funktion sendet das Kinderhandy seinen aktuellen Standort in Echtzeit an den MiaVojo-Server. Mit einem individuellen Account auf www.miavojo.com können Eltern den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf einer interaktiven Karte sehen.

Der Hersteller ist besonders stolz auf die einfache Bedienung seiner Geräte: Alle Funktionen sind mittels eines Cursors und zweier großer Tasten erreichbar. Ungewollte Telefonate und SMS werden verhindert. Als Textnachrichten können nur vorgefertigte Standardantworten verwendet und nur vorher eingespeicherte Telefonnummern angerufen werden. Die Gerätekonfiguration erfolgt komplett über den persönlichen Online-Account. Dessen Jahresgebühr von 29,90 Euro ist für die ersten zwei Jahre im Gerätepreis enthalten. Für etwa 350 Euro gibt es das miavojo-Gerät auch in einer “Sport”-Variante mit wasserfestem Gehäuse, integrierter Trainingsdatenerfassung, bewegungsabhängiger Notruffunktion und GPS-Streckenauswertung.

MiaVojo Personal Edition (Affiliate-Link)

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5 Kommentare

  1. Igor Myroshnichenko
    schrieb am 2. Oktober 2009 um 14:15 Uhr (#)

    Hört sich gut an. Man kann nachverfolgen, wo das Kind sich rumtreibt, kann mit dem Kind telefonieren und die Jahresgebühr von 30 € ist auch nicht die Welt. Da lohnt es sich, das Gerät sich anzuschaffen!

  2. Ole
    schrieb am 2. Oktober 2009 um 15:50 Uhr (#)

    Ja, und wenn ich Leute ausspionieren möchte, lasse ich das Teil einfach mal in deren Auto, Jacke oder Tasche verschwinden und kann Sie online “verfolgen”…

    James Bond lässt grüßen…

  3. wowow
    schrieb am 2. Oktober 2009 um 18:46 Uhr (#)

    @Ole: Jepp, sowas kann man (wie meistens, leider oder zum Glück) für verschiedenste Einsatzwecke nutzen.
    Für die Kinder- oder die Beziehungs(un)sicherheit z.B.
    Hat aber wohl weniger etwas mit James Bond (alter, sehr alter Hut) als mit der evtl. zukünftig steigenden Beschäftigungslosigkeit von spezialisierten Privatdetektiven zu tun, so what?
    Ich find´s gut weil ich Kinder habe, um die ich mich sorge.

  4. Sven / Stroem
    schrieb am 12. Oktober 2009 um 02:53 Uhr (#)

    Seht es so…

    Man kann es auch im Auto verstecken und somit das Auto verfolgen wenn es gestohlen wurde.

  5. Ole
    schrieb am 12. Oktober 2009 um 07:14 Uhr (#)

    Generell finde ich so etwas ja auch nicht schlecht und ich bin eh jemand, der auf neues technisches Zeug abfährt.

    Und ich frage mich auch wo, wie oder wer da die feine Grenze zwischen technischer Innovation, Schutz für die Kiddies (Habe übrigens selbe welche – mache mir auch Gedanken) und Datenschutz (da is es wieder, das böse Wort) ziehen will.

    Das der Staat aus “Gründen des Staatsschutz” so was in bestimmten abgesteckten Bahnen realisiert, das kann ich gerade irgendwie noch verstehen, auch wenn ich es nicht zu 100% unterstützen würde, aber wenn “man” jedem X-Beliebigen diese Möglichkeit an die Hand gibt, ist es aus meiner Sicht schon ein wenig fragwürdig.

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