Koga Bergmönch:
Hoch laufen, runter fahren

Das Bergmönch Fahrrad von Koga ist etwas Besonderes, ein Klappfahrrad ohne Pedale oder Sattel.

Roller sind en vogue, was früher den Kindern vorbehalten war, ist jetzt in BMX-Ausführung auch Erwachsenen zugänglich. Und wenn man noch einen Schritt weiter geht, landet man bei Kogas Bergmönch, der ausschließlich fürs Downhill-Fahren gedacht ist, und deshalb weder Pedale noch einen Sattel besitzt.

Dieses Fahrrad ist zusammengeklappt mit einem Rucksack auf dem Rücken tragbar. Damit die 9 kg Marschgepäck nicht schnell unangenehm werden, hat sich Koga den Tettnanger Outdoorspezialisten vauDe ins Boot geholt. Die sollen mit dem praxiserprobten Carry System für ermüdungsfreies Tragen sorgen, sind ja nur 9 kg Leergewicht, ohne Proviant.

Wem das Gewicht nicht ausreicht, hat die Möglichkeit den Rucksack von 19 Liter Fassungsvermögen auf bis zu 26 Liter zu erhöhen, inklusive der 9 kg Alurahmen auf dem Rücken. Aber wieso sollte man die Strapazen auf sich nehmen und einen Bergmönch/ ein Fahrrad bis auf den Gipfel schleppen? Koga findet, zwei Gründe sind hierfür entscheidend: Der Downhill-Fahrspass und die Schonung der Gelenke.

Downhill ist eine Disziplin aus dem Mountainbike-Sport. Das Ziel ist simpel: Man fahre eine hügelige und kurvige Strecke in der kürzest möglichen Zeit hinab. Die Belastung auf den Fahrer ist in solchen Situationen enorm. Aber auch beim Abstieg vom Berg schlägt der Körper mit einem Vielfachen seines Körpergewichtes bei jedem Schritt auf, und genau diese beiden Risikogruppen könnten sich über ihr Mehrgepäck freuen, denn sobald man oben gewesen ist, kann man binnen kürzester Zeit wieder unten sein, stehend auf zwei Fußstützen oder kniend auf dem gepolsterten Rucksack. Dank der Federgabeln vorne und hinten wird auch ein holpriger Weg leicht zu nehmen sein, und mit den Shimano Scheibenbremsen hat man seine Geschwindigkeit unter Kontrolle. Selbstverständlich ist ein extra Staufach für einen Helm am Rucksack vorgesehen.

Ich möchte das mal so formulieren, 1500 € für ein Fahrrad ohne Sattel sind für mich wie 2 € für ein Eis ohne Geschmack, läßt mich vollkommen kalt.

Nähere Informationen bei Bergmönch.

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4 Kommentare

  1. elnino545
    schrieb am 28. September 2009 um 15:08 Uhr (#)

    Eis ohne Geschmack? Ich glaube das nennt man Eiswürfel. ;-)

  2. wowow
    schrieb am 28. September 2009 um 15:11 Uhr (#)

    Ich kann mich da Kai nur anschließen.
    Ich bin viele Jahre Mountainbike gefahren aber bei diesem Klappstuhl muss der Sinn tief, sehr tief verborgen sein.
    Als wenn Downhill einfach aus “ganz-grade-den-Berg-runter” bestünde.
    Fahr damit mal geile Forstwege runter, ab der ersten Serpentine mit Abbremsen und wieder Gas geben sieht das Teil kein Land mehr.
    Doch, sorry, klar man kann ja mit dem Dings eine Skisprungschanze runterbrettern, da hat es dann doch einen Sinn.
    Aber den dann bis zur folgenden Landung auch nur einmal…

  3. sneakerdigga
    schrieb am 28. September 2009 um 16:10 Uhr (#)

    Kann ich mir nicht vorstellen! Erst hochschleppen und dann runterfahren! Dann lieber mit dem Bike hochfahren und wieder runter!

  4. Martl
    schrieb am 31. Januar 2012 um 09:52 Uhr (#)

    Echt cool das Teil!!!!
    komm aus the Mountains kann mir gut vorstellen den Mönch auch bei uns einzusetzen….
    evtl.währe interessiert an diesem Dingern.Bitte um eine Kontakt aufnahme mit mir!!!
    MfG
    Pura Vida
    Martl

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