Intel Tangent Bay:
Mit 4 Displays alles im Blick

Intel hat in San Francisco ein neues Konzept für Notebooks vorgestellt, welches auf der Verwendung von 4 voll funktionalen Displays basiert.

Die Notebooklösung heisst “Tangent Bay” und lässt Spielraum für einige interessante Anwendungszwecke. So wurden auf dem Intel Developer Forum erstmals Beispielanwendungen für dieses Konzept gezeigt, die das Starten von mehreren Anwendungen ohne lange Mauswege ermöglichen sollen:

Die berührungsempfindlichen Minidisplays, die oberhalb der Tastatur positioniert sind, zeigen dann beispielsweise alle Programmicons an. Wird eines ausgewählt, erscheint das Programmfenster auf einem anderen Bildschirm und kann je nach Bedarf sofort auf das “große” Display nach oben gewischt werden. Das Programmfenster wir maximiert dargestellt.

Dieser Anwendungsfall wird vor allem Workflow-Fetischisten freuen: lästige Arbeitsschritte sollten mit den drei kleinen Helfern deutlich schneller und besser von der Hand gehen. Wer mehr als drei unterschiedliche Activedash-Applikationen, die so genannten “Channels”, laufen lassen möchte, verschiebt diese einfach, wie vom OS X-Dashboard bekannt, an die richtige Stelle.

Ein Kit zur Entwicklung der Tangent Bay-Channels soll bald zum Download bereitstehen, konkrete Produktankündigungen gibt es bisher nicht.

Ganze nebenbei: Wer nach Tangent Bay googelt, wird ausschliesslich englischsprachige Websites finden, die über das Konzept berichten. Die Deutsche Webwelt hat sich samt und sonders für den Namen “Activedash” entschieden, den der Online-Dienst Golem verwandt hat.

Wir wissen nicht, was richtig ist – aber auf den Pressesites von Intel zum Developer Forum haben wir ausschliesslich “Tangent Bay” gefunden, und “Dadi” Perlmutter nennt das Konzept auch nur einmal bei diesem Namen (min 1:12):

Interessant ist daran, wieviele deutschsprachige Outlets ohne einen einzigen Blick auf die Quellsite des Herstellers abzuschreiben scheinen – den Stein wollen wir nun doch auch mal aus dem Glashaus werfen.

Mehr lesen

3.4.2008, 0 KommentareClassmate 2 von Intel heisst "Netbook":
Ein Laptop pro Classmate

Intels OLPC-Konkurrent "Classmate" ist in Shanghai in der neuen Version "Netbook" vorgestellt worden.

Intel Prozessoren: Neuer Core i7 und Ivy Bridge

24.10.2011, 0 KommentareIntel Prozessoren:
Neuer Core i7 und Ivy Bridge

Intel hat einen neuen Core i7 Prozessor vorgestellt und angedeutet, dass die neuen Ivy Bridge CPUs später kommen könnten.

AMD FX CPU: Acht Kerne ab September 2011

27.7.2011, 0 KommentareAMD FX CPU:
Acht Kerne ab September 2011

AMD hat durchsickern lassen, dass man ab September Intel mit 8-Kern-CPUs für Desktops PCs angreifen möchte.

Asus Eee PC X101: Netbook mit MeeGo

1.6.2011, 2 KommentareAsus Eee PC X101:
Netbook mit MeeGo

Das Asus Eee PC X101 ist ein sehr flach gebautes Netbook, das erstaunlicherweise mit MeeGo läuft.

UltraLink UCube: Audiophile Designer-Brüllwürfel

20.12.2011, 0 KommentareUltraLink UCube:
Audiophile Designer-Brüllwürfel

Sollen Lautsprecher gut klingen oder doch lieber gut aussehen? Wer sich zwischen «gut» und «schön» nicht entscheiden kann und ausserdem stolze EUR 150 übrig hat, kann sich die UCubes mal ansehen.

Asus Bamboo U53SD: Bambusholz statt Plastik

20.12.2011, 0 KommentareAsus Bamboo U53SD:
Bambusholz statt Plastik

Asus stellt ein Notebook vor, das nicht nur mit guter Leistung punkten soll, sondern auch mit einer neutralen Öko-Bilanz.

Gigabyte Booktop T1132: Das 3-in-1-Notebook

2.12.2011, 0 KommentareGigabyte Booktop T1132:
Das 3-in-1-Notebook

Mit dem Booktop T1132 hat Gigabyte ein Notebook vorgestellt, welches sich dank einem Touchscreen als Tablet-PC und mit einer Docking Station auch als herkömmlicher Desktop-PC verwendenden lassen soll.

3 Kommentare

  1. Christian
    schrieb am 28. September 2009 um 15:07 Uhr (#)

    „…die das Starten von mehreren Anwendungen ohne lange Mauswege ermöglichen sollen…“

    Ma ehrlich: Wie häufig startet man Anwendungen? Wer seinen PC richtig konfiguriert und Dateizuweisungen am PC eingestellt hat kommt auch ohne Zusatzdisplays aus.

    Ich hab das Gefühl, das hier nur ein vorgeblich neuer technische Kniff versucht wird zu verkaufen um Kunden zu generieren, wo eigentlich keine sein dürften. Lieber sollten sich mal die User/Hardwaredesigner/Softwareentwickler besser mit den schon bestehenden Möglichkeiten der Laptops auseinandersetzen…

    Wobei: Was ich gerne hätte: Kann man nicht ein Tangent Bay bitte unter das Touchpad bauen und einen Stift (ähnlich denen von Wacom) beifügen? DAS wäre doch mal sinnvoll…

    Mucke + entsprechende Playersoftware kann man übrigens auch sehr schön per Tastatur/Knöpfe steuern…

    2 cents

  2. Keith
    schrieb am 28. September 2009 um 18:06 Uhr (#)

    Wo ist da das Novum? Logitech baute kleine Displays in seine Tastaturen ein die G19-Reihe oder so. Und was ist draus geworden?
    Jeder will eins, aber keiner kaufts, weils nur minimalen Mehrwert bietet. Das gleiche ist hier auch, eine alte Erfindung aufgepeppt um Kunden zu generieren. Als nächstes wird ein Balken in der Mitte des TFTs eingesetzt und behauptet durch zwei Bildschirme stiege die Produktivität auch bei Mini Displays.
    Tss..

  3. kommentator
    schrieb am 29. September 2009 um 11:43 Uhr (#)

    nur spielerei um den längsten zu haben. was wirklich sinnvoll wäre sagte ja schon chritian.

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

  • Neuerdings auf Twitter

  • Über neuerdings.com

    Die tägliche Dosis Technik. Wir melden nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets, sondern testen sie aus Anwendersicht.

  • Autoren