Epson FX-2190:
Nadeln statt lasern
Der Epson FX-2190 Nadeldrucker gehört zu einer aussterbenden Rasse – für die es durchaus noch Verwendung gibt.
Die 80er Jahre hatten nicht nur schlimme Frisuren, die man angeblich haben musste, sondern auch schlimme Drucker. Wobei – man hatte ja nichts anderes, und die Frage, ob und warum man in Farbe drucken sollte, stellte sich sowieso nicht. Die Nadel- oder Matrixdrucker waren vor allem Nervensägen. Ratternd, quietschend und lärmend druckten sie Briefe und Diagramme aus, dies aber teilweise in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Und obwohl Tintenstrahldrucker zunächst extrem langsam waren, hatten sie doch den Vorteil, dass sie leiser waren. Und so wurden die Nadeldrucker fast komplett verdrängt. Überall dort, wo Durchschläge nötig werden, gibt es sie aber immer noch:
Ausserdem ist bei Nadeldruckern eins immer noch unübertroffen: die Geschwindigkeit. Wenn sich Tintenstrahl- und Laserdrucker noch abmühen, ist der Matrixdrucker längst fertig. Das hier gezeigte Gerät schafft locker 648 Zeichen. Pro Sekunde.
Erstaunlicherweise werden die Drucker auch immer noch gekauft. Laut Epson stehen sie in Laboratorien oder Grosshändlern rum. Teilweise auch deswegen, weil deren Computersystem nicht mehr das neueste ist und mit modernen Druckern nicht klar kommt.
Billig sind die Nadeldrucker aber nicht. Der FX-2190 kostet heftige 941 Euro, Epson bietet aber noch weitere Drucker an. Wer also einen 20 Kilo-Panzer neben dem Rechner stehen haben möchte, und keinen Ärger bekommt, wenn er wegen einer halben Druckseite das gesamte Haus aufweckt, der sollte noch mal zuschlagen. Übrigens: beim Epson FX-2190 (Affiliate-Link) ist jetzt im Sonderpreis (neu nur 733) auch das USB-Kabel enthalten. Wir haben früher noch jeweils zusätzlich 80 D-Mark für das Parallel-Druckerkabel hingeblättert.
















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Also wirklich, die 941 Euro sind ein Klacks, wenn man bedenkt, dass das Gerät auch in 100 Jahren noch seinen Dienst tun wird.
Nun, alte Nadler lassen sich auch fürs Erstellen von Braille-Texten recht einfach umrüsten. UND DAS bekommt man auf alle Fälle mit KEINEM Laser- oder Inkjet-Drucker hin ;)
cu, w0lf.
Stefan, lass mich raten: Du bist ein Kind der Neunziger… Ich habe für meinen ersten Drucker, einen NEC P7 A3-Nadler, ein absolutes Wunderwerk der Technik, umgerechnet 1200 Euro bezahlt. Es war der einzige Drucker, den ich je beim Namen kannte…
… die nadeln treiben einem ja tränen in die augen, man, ist das lange her! :-)
aber, immerhin, einen “durchschlag” kann mit mit laser ja nun auch nicht machen.