HP Envy:
Jetzt auch in Europa

Mit dem Envy möchte HP gerne dem Dell Adamo und dem MacBook Air Konkurrenz machen.

Envy? Der Name kommt einem doch bekannt vor. Richtig. Im letzten Jahr tauchten unter dem Namen Voodoo Envy (“Neid”) ein paar Notebooks auf, die nicht schlecht aussahen. Hinter der Marke “Voodoo” versteckt sich HP, die nun beschlossen haben, ganz ohne Versteckspiel, die HP Envy (Affiliate-Link) Rechner auch den europäischen Käufern anzubieten. Günstig ist die Sache allerdings nicht:

Klar, es geht um Design, Image und natürlich auch um die Technik. Nobel-Notebooks wie das Dell Adamo sind Leuchtturmprojekte. Man verdient nicht viel dran, weil man wenig verkauft, aber man zeigt was man kann und hofft auf ein gutes Image beim Käufer, wenn dieser ein paar Preiskategorien tiefer zugreift.

Die Envy-Reihe gibt als Envy 13 und Envy 15 Notebook, wobei die Zahlen die Größe des Displays angeben. Der kleine 13 Zoll Rechner hat einen Core 2 Duo SL9600 mit 1,86 Ghz. Der verbraucht zwar wenig Strom, hat dafür aber eben auch etwas weniger Leistung. Immerhin wird die CPU durch eine ATI Mobility Radeon HD 4330 Grafikkarte entlastet.

Das Envy 15 hat etwas mehr Dampf unter der Haube. HP verbaut den Intel Core i7 720QM mit 1,60 Gigahertz, also einen mobilen i7 Prozessor. Das sollte zumindest in Sachen Speed einen ordentlichen Schub geben. Bis zu 8 GB RAM passen in die Speicherbänke, eine ATI Mobility Radeon HD 4830 sorgt für die Grafik.

Das Envy 13 ist nur zwei Zentimeter hoch und muss deswegen auch auf optisches Laufwerk verzichten. Dafür wiegt es nur 1,3 Kilo, und der Akku soll 10 Stunden halten. Beim Envy 15 muss man 2.4 Kilo mit sich rumtragen, der Akku hält trotz des kräftigen Prozessors aber immerhin noch sieben Stunden.

Aber teuer ist die Sache. Das HP Envy 13 (Affiliate-Link) wird, wenn es zusammen mit seinem großen Bruder Ende Oktober auf dem Markt kommt, 1500 Euro kosten, das Envy 15 schägt mit 2000 Euro zu Buche.

Die Kollegen von Notebookcheck haben die HP Envy-Modelle unter die Lupe genommen.

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4 Kommentare

  1. robert
    schrieb am 16. September 2009 um 11:37 Uhr (#)

    Von Vorne sieht er dem Air schon ähnlich, aber im Punkto Eleganz ist er wohl eher Aldi Niveau.

  2. Flatmau5
    schrieb am 16. September 2009 um 13:17 Uhr (#)

    das envy soll wohl eher dem macbook pro oder dem dell studio xps konkurenz machen. sieht man ja auch daran, dass es eine 13 und eine 15 zoll variante gibt. die envys sind auch um einiges besser ausgestattet als adamo oder air. und @robert: also nach aldi sieht das für mich nicht aus. wenn man sich bessere, höher ausgelöste bilder anschaut sieht man, dass das design durchaus nicht schlecht ist.

  3. Stefan S.
    schrieb am 2. Dezember 2009 um 21:04 Uhr (#)

    Für die gleichen Preise in CHF kriege ich das Original…
    Ist es nicht fast schon frech? Da kaufe ich mir für mehr Geld als das Original eine fast schon dreiste Kopie eines Macbook. Damit sitzt einer neben mir im Zug, ich denke “oh ein Mac”, schaue genauer hin und merke “ah doch nur wieder eine Kopie”. Und das obwohl es mehr gekostet hat als das Original… In den Augen der Betrachter ist und bleibt es eine Kopie mitsamt dem Ruf von Mac-Kopien. AAAH! Wie kann man nur! Sowas dann noch als “Envy” zu bezeichnen… Marketing: FAIL!

    1. czes
      schrieb am 8. April 2010 um 11:02 Uhr (#)

      wie kann es eine kopie sein, wenn es doch ein pc ist. ich persoenlich kann mit einem apple nichts anfangen. ich bin user der napster flat, die nur unter win laeuft. zudem habe ich einen logitech streamer, der auch nur unter win laeuft. die qualitaet des mac durch gehaeuse und ausstattung UND win als betriegssystem erscheinen mir als bestmoegliche loesung. im applestore braunschweig wurde mir vorgeschlagen, win7 als 2. betriebssystem draufzuspielen, dazu noch ein koppelprogramm. somit kaeme ich auf ca. 2000 eur. also bitte, was ist denn dann jetzt kopie?

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