Astar iTwin USB-Stick:
Siamesischer Datentransfer

Frank Müller, 16. September 2009 10:35 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der iTwin soll verschlüsselte Datenübertragung via Internet von PC zu PC idiotensicher machen.

Die in Singapur ansässige Firma A*Star scheint eine gute Idee für die nächste Generation der USB-Sticks zu haben. Irgendwie ist ja nie genug Platz auf den Dingern. Man bräuchte einen Stick, auf den man so viel Platz hätte wie auf dem Rechner. Aber wenn man den verliert will man auch nicht, dass ein unehrlicher Finder Zugriff auf alle wichtigen persönlichen Daten hat. Der Datenstick iTwin verspricht, beide Probleme zu lösen.

Was aussieht wie ein Freundschaft-USB-Stick, ist eine clevere Lösung für den sicheren und einfachen Datentransport; Alles, was man braucht, sind zwei Rechner mit Windows und USB-Anschluss sowie Internet-Verbindung. Man steckt den kompletten Stick in einen Rechner und zieht alle Daten, die man transportieren will, auf das sich öffnende Fenster. Dann zieht man eine Hälfte des Sticks ab und steckt sie in den Rechner, auf den die Daten transportiert werden sollen. Wie durch Zauberhand öffnet sich auch hier ein Fenster, in dem alle Daten erscheinen. Die beiden Hälften senden sich die jeweiligen Daten über das Internet, verschlüsselt natürlich.

Verliert man eine Hälfte, so kann man die Verbindung trennen, indem man einfach die verbleibende Hälfte aus dem Rechner zieht oder, falls der gerade nicht greifbar ist, eine SMS an iTwin sendet, die dann die Verbindung kappen. Die verbleibende Hälfte wird nicht unbrauchbar, sondern kann mit einem anderen iTWin gekoppelt werden, den man nachkauft.

Sehr intuitiv und sicher. Auch das Design ist recht ansprechend. iTwin benötigt zwar ein Windows-System, doch die Rechner der Demo-Präsentation sehen stark nach iMacs aus. Bis man seinen Rechner auf diese Weise in die Tasche stecken kann, muss man aber noch ein wenig warten. iTwin soll erst in der zweiten Hälfte 2010 für 99 $ auf den Markt kommen.

Mehr Infos in Form von Comics auf der iTwin-Site und bei TechCrunch.

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