Leica X1 mit APS-C-Sensor:
Kleine Kamera, grosser Sensor
In der Leica X1-Kamera ist ein APS-C Sensor – Standard bei den Semiprofi-Spiegelreflexkameras – verbaut, der für rauschfreie Fotos sorgen soll.
Leica hat sich eine kleine Digicam zur Brust genommen und sie ordentlich aufgerüstet.Die Digitalkamera X1 hat einen 23,6 x 15,7 mm großen Sensor, der also an das im Moment bei “großen” DSLRs gängige APS-C Format reicht. Dafür kommt die kompakte Digitalkamera ohne integrierten Sucher (er kann auf den Blitzschuh aufgesteckt werden).
Damit kann man deutlich schärfere Fotos machen, zudem ist die Lichtausbeute höher. Und natürlich ist die Kamera nicht gerade ein Schnäppchen:
Vorne dran hat Leica ein Festbrennweitenobjektiv mit 24mm verbaut, was einem Weitwinkel von rund 35mm Kleinbild entsprechen dürfte. Was viele Käufer schon mal abschrecken wird. Auf der anderen Seite kommt man damit in den meisten Lebenslagen sicher aus, zumal die Ausgangslichtempfindlichkeit bei F2.8 liegt.
Der ISO-Bereich reicht von 100 bis 3200 ISO, Puristen wird es freuen, dass man die Kamera komplett manuell bedienen und einen externen Blitz anschliessen kann. Ausserdem nimmt die als Zweitkamera für Profis und enthusiasten ausgelgte Leica X1 im JPG, aber auch in einem Rohformat auf: Leica bentuzt dazu kein eigenes RAW-Format wie Canon oder Nikon, sondern setzt das von Adobe entwickelte “Digitale Negativ” DNG ein.Wenn man denn das Geld für die Kamera hat. Leica hätte gerne 1550 Euro für das Gerät, allerdings bekommt man auch keine Plastikkamera, sondern ein richtiges Metallgehäuse mit Einstellrädern aus Aluminium.

































Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
Foursquare
Flickr-Profil






viel zu teuer. und dann so ein ziemlich lichtschwaches objektiv. leica spinnt mal wieder….
Teuer? Ja!
Zu teuer? Ansichtssache…
Leica steht für viele positive Attribute (Verarbeitung, Materialien, Langzeitstabilität…)
Leica steht aber nicht für Low-cost (auch eben u.A. aus oben genannten Gründen)
Aber dafür gibt es eine Vielzahl anderer Hersteller, was auch gut ist.
Ich würde mir dieses Gerät auch nicht zulegen können/wollen, für dieses Budget lieber eine (sicherlich nicht schlechte) komplette DSLR-Ausrüstung.
Aber es gibt nun einmal eine Käuferschicht für solche Produkte, was ich persönlich positiv bewerte.
Das trägt dazu bei, dass Handwerkskunst erhalten bleibt. Es gibt in jeder Branche Produkte, welche wir als Normalverbraucher als absolut überteuert erachten.
Aber diese Dinge haben schon ihren Wert, auch wenn dieser eben für uns nicht bezahlbar ist, leider.
Und die Anfangsbrennweite von 2,8 in Verbindung mit diesem Sensor bei der Baugröße empfinde ich theoretisch als garnicht lichtschwach. Werd´s halt aber in der Praxis leider nicht überprüfen können, was sicherlich interessant wäre.
Da ist Leica mal endlich eine gute Kamera gelungen wie es aussieht. Die neue M9 hat mich eher enttäuscht, zumal ich eh von dem M Konzept im digitalen Zeitalter Reiss-Aus nehme. Die X1 hingegen ist mir sofort sympathisch, erinnert an die guten alten Reportage Kameras die man immer dabei hatte um schnell abdrücken zu können.
zum 1. Kommentar kann ich eigentlich nur anmerken das man sich mal auf der zunge zergehen lassen sollte was da steht: Blende 2,8 mit 35mm bis zu ISO 3200 bei APS-C Sensor in einem Kompaktgehäuse. Einzig die DP1/DP2 von Sigma entspricht in etwa dieser Leistung hat aber eine ungleich schlechtere Verarbeitung. Denn hierfür ist die Firma mit dem kleinen roten Knopf nun mal berühmt geworden – durch absolute erstklassige Verarbeitung und ausgezeichnete Objektive.
Meine LX3 geb ich trotzdem nicht her, da ich hier wenigstens noch ein wenig Zoom bekomme und einen erstklassigen Weitwinkel bekomme.
Ansonsten gute Arbeit von Leica!