Motorola Dext:
Motorola lebt – als Android

Mit dem Motorola Dext schickt der US-Mobiltelefonhertseller ein Android-Handy auf den Markt.

Motorola hat mit zwei Handys Maßstäbe gesetzt. Mit dem “Startec” in den 90ern und dem “Razr” vor ein paar Jahren. Das waren Handys, die man haben musste, und die vor allem in Punkto Design für Aufsehen gesorgt haben. Die Usability der Software dagegen war schlicht ein Graus. Seit dem Razr ist es auf dem europäischen Markt sehr ruhig um die Marke geworden. Während andere Hersteller ein Smartphone nach dem anderen herausbrachten, hörte man von Motorola gar nichts mehr. Jetzt versucht Motorola, mit einem Android-Handy Boden gut zu machen.

Motorola Dext
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Das Motorola Dext, das in den USA unter dem Namen “Cliq” auf den Markt kommen wird, bietet äußerlich keine großen Überraschungen. Ein klassisches “Brikett” mit einer ausfahrbaren Tastatur, die auf den ersten Blick ganz brauchbar aussieht. Aber in Sachen Design geht man keine eigenen Wege.

Wie HTC mit der Sense-Oberfläche, setzt man auch bei Motorola auf eine Eigenentwicklung. Die nennt sich “Motoblur” und hat einen interessanten Ansatz: Statt die Kommunikation über diverse Applikationen zu steuern, fasst Motoblur mehrere Plattformen zusammen. Auf dem Desktop laufen Facebook, Twitter und anderen Meldungen (SMS, MMS etc.) zusammen. Ein Blick, und man ist auf dem neuesten Stand.

Das 3.1 Zoll große Display mit Touchscreen hat eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln, was mir angesichts der vielen Statusmeldungen etwas scrolllastig erscheint. Dazu gibt es die üblichen Ausstattungsmerkmale: UMTS, WLAN, GPS, Bluetooth und eine 5 MP Kamera mit Autofokus. Netterweise gibt es auch einen 3.5mm Klinkenstecker für einen eigenen Kopfhörer.

In den USA wird T-Mobile den Vertrieb des Handys übernehmen, für Deutschland gibt es bisher weder einen Provider noch einen Preis für das Gerät.

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1 Kommentar

  1. Tamara Bettoni
    schrieb am 14. September 2009 um 13:23 Uhr (#)

    Im Moment gibts eher Masse als Klasse bei den Mobile Phones.. bis jetzt war noch fast jedes Gerät unterentwickeld. Schade eigentlich. Ausser das iPhone vielleicht, das ist mit intelligenter Software ausgestattet. Nur ist es halt Mac schrott, solange man iTunes installieren muss werde ich mir kein Apple Schrott kaufen.

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