Elektrofahrrad Yike Bike:
Faltrad für Faulpelze
Das Yike Bike ist ein Elektro-Faltrad für urbane Faulpelze: Aus der Tasche nehmen, öffnen und losrollen, ohne zu treten – mit bis zu 20 Stundenkilometern und rund 8Kilometer bis zum nächsten Steckdosenhalt.
Parkplätze sind rar, U- und S-Bahnen voll und unpünktlich, Fahrräder zu sperrig, um sie überall hin mitzunehmen. Welche Fortbewegungsmöglichkeit gibt es noch für den Stadtbewohner, die nicht gleich den Schweiß auf die Stirn treten lässt?Natürlich könnte man einfach zu Fuß gehen. Wenn man 3 Kilometer auf diese Weise bewältigt, hat man sich zumindest schon mal eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegt und etwas für seine Gesundheit getan. Man kann aber auch die Geschwindigkeit von rund 6 km/h auf 20 km/h steigern – mit dem YikeBike. Positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System hat diese Art der Fortbewegung allerdings nicht.
Dafür sieht die Fortbewegung mit dem carbonschwarzen Vehikel aber deutlich interessanter aus als ein Spaziergang. Man sitzt zwischen seinen Händen, also quasi auf dem Lenker (nein, keine Angst, ein Sattel ist schon vorhanden).
Da man nicht treten muss, sondern sich von einem Elektromotor antreiben lässt, eignet sich das Yike Bike – ohne den Sattel zu verstellen – für Personen von 160 cm -195 cm Körpergröße. Schwerer als 100 kg inklusive Gepäck sollten sie aber nicht sein. Wen alles stimmt, beschleunigt das Gefährt innerhalb weniger Sekunden auf seine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Die ist elektronisch geregelt und wird darum auch bergab nicht überschritten.
Das Yike Bike lässt sich mit etwas Übung innerhalb von 15 Sekunden auf 15 cm x 60 cm x 60 cm zusammenfalten und ist binnen 20 Minuten zu 80 % geladen. Mit vollem Akku beträgt seine Reichweite momentan 9-10 km. Für die Stadt wohl durchaus ausreichend.
Mitte 2010 sollen die ersten Elektrofalträder ausgeliefert werden, zum Preis von €3,500-€3,900.
Mehr Infos und Vorbestellungen für 2010 direkt bei YikeBike.



























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07. September 2009 um 10:02
Eindeutig zu teuer, dafür dass es so verspielt wirkt…
07. September 2009 um 11:51
Schön, wie klein es zusammenfaltbar ist. Aber erstens ist es deutlich zu teuer. Zweitens etwas, das wohl noch wichtiger ist: In Gefahrensituationen will der Mensch die Hände (potentiell schützend) vor sich haben. Beim normalen Velo oder auch beim Auto ist das schon in der Normalstellung der Fall. Man stelle sich eine Gefahrensituation auf dem Yike Bike vor, z.B. ein Fussgänger, der gerade vor einem unvermittelt auf die Fahrbahn tritt. Was tut der Mensch? Richtig, er wirft reflexartig die Hände nach vorne … und lässt dabei das Steuer los. Fazit aus meiner Sicht: Konzenptioneller Grundlagenfehler des Yike Bike und damit nicht massentauglich.
07. September 2009 um 16:41
Warum gibt es so etwas nicht mit konventionellem Antrieb über Muskelkraft, und dann zu einem Bruchteil des Preises?
07. September 2009 um 19:16
Also ich finde es prinzipiel gut. Es ist einfach out of the box gedacht und ein vollkommen neues Konzept das auch ein gewisses Maß an Offenheit und Phantasie bedarf um das Gesamtbild zu sehen.
Sicher, das Ding ist noch teuer aber andererseits wird es in Zukunft immer günstiger wegen der geringeren Kosten für den Akku und angenehmer als U-Bahn fahren ist es alle mal!
29. November 2010 um 22:41
Hi,
hat jemand eine Ahnung, was das Gerät kosten soll? Es sieht ja sehr aufwändig produziert aus.
Sehr interessant!
Viele Grüße
Gidon