Mac OSX Snow Leopard:
Die Katze wird erwachsen
Mit einem knappen Monat Vorsprung vor Windows 7 bringt Apple die nächste Version seines Betriebssystems heraus: MacOS 10.6 alias Snow Leopard.
Lange wurde gemunkelt, wann denn nun endlich der Nachfolger von Leopard erscheint, doch seit dem 28. August ist der Schneeleopard endlich erhältlich. Anders als bei Microsoft, die eine großangelegte und erfolgreiche Beta-Phase aufbauten und der Release-Termin mehrere Monate im Voraus bekannt gegeben wurde, war es bei Apple bis zum letzten Tag unklar, ob der 28. August der finale Termin war. Während bei Microsoft der gesamte Prozess öffentlich war und man sich mit der öffentlichen Beta von Windows 7 selbst überzeugen konnte, gab es bei Apple so gut wie keine offiziellen Bekanntgaben. Zwar konnte man die meisten Features aus den Devoloper-Builds ablesen, doch auf diese hatte man eben nur Zugriff, wenn man Teil der Entwicklergemeinde war.
Doch auch ohne Apple’s offizielle Kanäle, war es klar, dass Apple Snow Leopard keine Killerfeatures spendieren würde. So ist der erste Punkt aus der “What’s New List” von Snow Leopard der komplett in 64-bit geschreibene Finder, dessen Benutzung um ein vielfaches verbessert worden sein soll. Ähnlich wie Windows 7, hat Snow Leopard mit dem Ruf zu kämpfen, lediglich ein besseres ServicePack für die Vorgängerversion zu sein. Doch gerade diese kleinen und versteckten Verbesserungen wie die OpenCL-Unterstützung für die Berechnung auf der GPU oder der verringerte Speicherplatzverbrauch von Snow Leopard machen dieses Upgrade zu einem Muss, vorallem bei einem Preis von 29 € für Leopard-Nutzer (Laut WSJ auch für 10.4-Nutzer verwendbar).
Weitere Verbesserungen sind:
Wie schon erwähnt ist Snow Leopard (Affiliate-Link) offiziell für Leopard-Nutzer als Upgrade-Version für 29 €, im Family-Pack für 49 €, erhältlich. Doch es wird immer lauter, dass diese Version auch für 10.4-Nutzer funktionieren soll, d.h. die Upgrade-Version der Version im Mac Box Set (Affiliate-Link) (Snow Leopard, iLife ’09, iWork ’09) gleicht, welches für 140 € den Besitzer wechselt.
Aber wie das immer so ist – beim Snow Leopard ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Apple warnt, dass es noch Probleme mit einigen Programmen geben kann.




















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also ich hab heute geupdated. hat ca 40min gedauert und so weit ich das bis jetzt beurteilen kann läuft alles wie vorher. und auf das filebrowsen im dock will ich nie mehr verzichten, auch wenns nur ne kleine Neuerung ist, wars das wert :)
Update auf iMac und MacBook pro erfolgreich installiert, Programme laufen fix, deutlich Festplattenplatz gespart aber leider auch heftige Druckerprobleme aufgetaucht:
So fehlt zum einen AppleTalk für alte Mac-Drucker (na gut, irgendwann müssen alte Zöpfe eben ab) und mein bester, zuverlässigster, altgedienter LaserWriter 8500 kann glücklicherweise TCP/IP und funktioniert auch wieder mit der passenden PPD-Datei.
Doch ein fast neuer Lexmark X502 weigert sich standhaft und verlangt nach neuen Treibern, die es noch nicht gibt. Das ist eben die Kehrseite…
Also, 10.6. erstmal nur auf Rechnern installieren, die nicht im Produktionsprozeß stehen. Sonst mutiert der Schneeleopard blitzschnell zum Schneehamster…
Also ich habe letzten Samstag auch zwei MacBooks Pro auf 10.6 Snow Leopard geupdatet. Und ich bin begeistert. Zuvor hatte ich schon Angst, dass etwas während der Installation schief laufen könnte oder danach etwas nicht mehr funktioniert. Aber ich wurde positiv überrascht. Die Installationen waren beide nach höchsten je 40 Minuten abgeschlossen. Danach lief alles problemlos. Drucker funktionierte sofort (Samsung CLP 315W) und auch Parallels 4.0 arbeitet prima. Der Finder und Mail ist schneller. Auch der Safari-Browser ist schneller. Aber die meisten Geschwindigkeits-Zuwächse kann ich bei Java ausmachen. Der Citrix-Zugriff auf meinen Büro-Arbeitsplatz per Java-Applet brauchte unter 10.5 ca. 20 Sekunden zum Starten. Jetzt höchstens 5 Sekunden. Und er läuft auch flüssiger. Also der Sprung bei Java ist extrem. Witzig ist, dass Spotlight jetzt direkt als Taschenrechner verwendet werden kann. Das ist nett. So, jetzt muss ich aber erstmal schauen, was mich noch so alles an Snow Leopard überrascht. Denn das muss ich Apple lassen, ich werde immer mal wieder aufs Neue überrascht, nachdem ich vor 3 Wochen von PC auf Mac umgestiegen bin.