Olympa Splendid II – Schreiben, so wie früher
Kaum zu glauben, aber die Olympia Splendid II ist noch eine richtige Schreibmaschine.
Meine ersten Texte habe ich auf einer abgelegten Reiseschreibmaschine meines Vaters erstellt. Die Tasten waren so schwergängig, dass mir nach drei Seiten die Finger weh taten. Korrigiert wurden Tippfehler entweder gar nicht oder mit Tipp-Ex, jenem fürchterlich stinkendem Zeug. Danach schenkte mir mein Vater eine alte Olympia, aber schon elektrisch. 5 Kilo schwer, rasend laut, aber die Tasten reagierten schon, wenn man sie nur schief ansah. Etwas überrascht war ich eben, als ich las, dass Olympia immer noch Schreibmaschinen herstellt.
Tatsächlich ist so eine Schreibmaschine für Menschen, die gerne schreiben, wirklich nicht schlecht. Sie hat nämlich den riesigen Vorteil, dass sie keinen Programme und kein Internet hat – ergo wird man auch nicht so leicht abgelenkt.
Und korrigieren geht sogar auch – zwar nur 130 Zeichen, also weniger, als eine SMS, aber die meisten Tippfehler sieht man ja sofort. Farbbänder kosten 3 Euro, Korrekturbänder liegen bei 5 Euro. Und die ganze Schreibmaschine gibt es schon für 80 Euro (Affiliate-Link). Wer also plant, ein Buch zu schreiben, sollte sich den Kauf überlegen. Ewig wird es die Dinger nicht mehr geben. Und noch uriger wird es, wenn man sich die Reiseschreibmaschine “Traveller C” zu legt.
















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Ja die gute alte Schreibmaschine. Als ich vor über 25 Jahren das tippen gelernt habe, hatte ich auch zuerst eine mechanische und später dann erst eine elektrische.
Die habe ich heute noch und geb die auch nicht her. Ab und an bei Formularen mit Durchschlag (ja sowas gibts leider immer noch) kram ich die hervor.