Braun Bell Tasse:
Einschütthilfe für Blinde
Die Braun Bell Tasse hilft Sehbehinderten dabei eine Tasse aufzufüllen.
Über viele Dinge macht man sich als halbwegs gesunder Menschen kaum Gedanken. Sich in die Welt eines Blinden einzufühlen gehört sicher dazu, auch wenn, zum Beispiel in Berlin, Restaurants gibt, in denen man in völliger Dunkelheit essen kann. Da stellt man dann zum Beispiel auch schon mal fest, dass es extrem schwierig ist ein Glas einzzugiessen, wenn man nichts sieht. Von zwei Designern gibt es jetzt einen Prototypen, mit dem das in Zukunft einfacher gehen soll:
Das “Bell” steht für “Klingel” und zeigt schon in etwa, um was es bei der Tasse geht. Auf dem Henkel sind drei Wasserlinien angebracht. Jede zeigt an, wie voll die Tasse werden soll und kann per Daumendruck ausgewählt werden.
In der Tasse selber sind Sensoren angebracht, die ansprechen, wenn sie durch eine Flüssigkeit berührt werden. In dem Moment erklingt durch den unten in der Tasse angebrachten Lautsprecher eine Klingel und man kann mit dem Einschenken aufhören. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man sich heiße Getränke einschütten möchte.Bisher ist die Tasse nur ein Studie, aber Braun denkt wohl über eine Kleinstserie nach.
Via Yanko


















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Ich war auch schon einmal in der Unsichtbar in Berlin und dort wird einem gezeigt, dass man den Finger ins Glas stecken soll und wenn man die Flüssigkeit merkt, dann ist es voll genug. Ging auch ganz gut. Bei heißen Getränken wird man die Tasse wohl außen anfassen und warten bis es heiß wird… Unsere Kellnerin meinte, dass sie mit der Technik bisher nie Probleme hatte: Deswegen denke ich mal, dass sich kein Blinder solch eine Tasse zulegen wird…
Mein Vater sieht auch nicht mehr gut und kann Tassen nach Geräusch füllen. Also können Blinde das sicher auch.