Aspire one Pro 531h:
Dauerbrenner mit UMTS
Das Aspire one Pro 531 gibt es nun auch in einer Variante für Geschäftskunden.
Eine der praktischsten Dinge in einem Rechner ist tatsächlich die Bluetoothfunktion. Ein kleines Beispiel: gestern wollte ich einen 50 MB großen Ordner auf das Macbook meiner Freundin verschieben. Der USB-Stick war nicht zu finden, also einfach beide Geräte gekoppelt und der Ordner war in Sekunden von meinem Sony Laptop auf ihr Apple Gerät verschoben. Leider gibt es Bluetooth immer noch selten bei Rechnern, während es bei Handys ja mittlerweile selbst im Billig-Segment Standard ist. Immerhin – das Aspire one Pro 531 hat auch Bluetooth und ein UMTS-Modem.
Vor allem das UMTS-Modem ist bei Netbooks noch ein Novum, wobei man sich auch die Frage stellen kann, ob es noch nötig ist. Praktisch ist es, keine Frage, aber viele haben auch schon einen UBS-Stick eines Provider zu Hause, der guit funktioniert und die Hersteller lassen sich das UMTS-Modem noch gut bezahlen.
Ansonsten unterscheidet sich das Pro 531h nur marginal von seinem fast identischen Zwilling, dem Pro 531 (Affiliate-Link). Man bekommt einen Atom N270, 2 GB RAM, eine Webcam und alles andere, was ein Netbook auszeichnet. Erwähnenswert sind vielleicht noch die drei USB-Ports und das Touchboard, das mit einer Art Multitouch-Oberfläche daher kommt.
Der Rechner soll in den nächsten Tagen für 499 Euro in den Verkaufslisten auftauchen.



















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Leider wird auch dieses Gerät ein Flopp, da man auf dem Produktfoto schon auf den ersten Blick sehr gut die tragischen Begleiterscheinungen eines Spiegeldisplay erkennen kann.
Ironie: Spiegeldisplays sind im betrieblichen Umfeld nicht erlaubt (Ergonomievorschriften!) – und hierbei handelt es sich dann also um ein Geschäftsnetbook???
Weiterhin ist es vom Hersteller fast schon als bösartig zu bezeichnen, ein hochmobiles Gerät zu verkaufen, welches dann allerdings nur in dunklen Räumen genutzt werden kann, da ansonsten die Spiegelung den Bildschirminhalt überlagert.
Also, wer als Kunde bis drei (und weiter…) zählen kann, macht um dieses Gerät besser einen weiten Bogen!
Man mag spekulieren, in welcher Höhe das verbaute Modem zum aufgerufenen Preis beiträgt. Vielleicht haben sie dafür am Display gespart – auch das ist Spekulation. Der Stick kostet im Laden aber ein Sechstel dieses Netbook-Preises. Wenn das hier den Anteil fürs interne Modem ausmacht, müssen die Käufer viel hinzuzahlen, die kein UMTS wollen. Aber ehrlich: ein Netbook ohne UMTS? Ich gehe ja auch nicht mit einem Smartphone ohne SIM-Karte aus dem Haus. Und hätte sich bei Bluetooth nicht längst durchgesetzt, was für SIM-Karten-Slots in Netbooks wünschenswert ist, interne Bauweise, gäb’s oft einen lokalen Konflikt um knappe USB-Buchsen für den UMTS-Stick.