Click Strommessgerät:
Bye bye, Standby

Die Infratec AG will Standby-Stromfressern den Kampf ansagen und präsentiert Click, eine Kombination aus Verbrauchsmessgerät und Fernschalter.

Unsinnige Stromfresser wie Standby- und Leerlauf-Strom belasten nicht nur jedermanns Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Mit “Click” lassen sich heimliche Stromfresser “leicht aufspüren und eliminieren,” verspricht der Hersteller – naja, verschwinden werden sie nicht, aber immerhin stillgelegt. Wie ein Verlängerungskabel wird die Mess-Einheit zwischen Steckdose und Verbraucher gesteckt. Sie misst den Strom sowohl im Standby-Modus als auch während des Betriebs. Dieser Stromverbrauch wird kabellos einmal pro Sekunde an die Anzeige-Einheit übermittelt. Diese zeigt den aktuellen Stromverbrauch auf einem gut lesbaren LCD-Display an. Und sie dient auch als Fernschalter: Ein Druck auf das transparente Gehäuse genügt, um die angeschlossenen Verbraucher bequem abzuschalten. Genauso schnell werden sie bei Bedarf wieder eingeschaltet. So können zum Beispiel auch Geräte ohne Schalter ferngesteuert ausgeschaltet werden.

Der Hersteller setzt dabei auf den Lerneffekt: Wer den Verbrauch seiner Geräte im Standby- oder Leerlauf-Modus kennt, wird künftig mehr darauf sensibilisiert sein, sie ganz abzuschalten. Denn selbst Ladegeräte, die nicht laden, sondern nur am Stromnetz angeschlossen sind, oder Geräte, die scheinbar ausgeschaltet sind, verbrauchen weiterhin Strom. Sollen mehrere Geräte – etwa eine Hifi-Anlage mit mehreren Komponenten, TV und Receiver – überprüft und gesteuert werden, kann auch eine Steckdosenleiste an die Mess-Einheit angeschlossen werden. So wird sichergestellt, dass mit einem “Click” alle Geräte vom Strom getrennt werden. Erfahrungsgemäß sollte man die Trennung nicht zu lange durchführen – insbesondere ältere Videorecorder vergessen sonst leicht die eingestellte Uhrzeit.

Die Funkreichweite des Click beträgt von bis zu 10 m. Click bietet zudem einen Überlastungsschutz, welcher gleichzeitig den Betrieb von Geräten mit einem Leistungsbedarf von mehr als 2300 W unterbindet. Die Anzeige-Einheit wird durch Solarzellen betrieben; die Mess-Einheit selbst verbraucht weniger als 0,5 W. Der Click-Standbykiller ist ab sofort für ca. 70 Euro im Handel. Weitere Informationen gibt es unter www.power-save.de.

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7 Kommentare

  1. Fischer
    schrieb am 27. Juli 2009 um 21:21 Uhr (#)

    Gibts in der Schweiz bei EKZ schon länger.
    http://www.ekz.ch/click –> für CHF 89 das Stück..

    gruss

  2. Jan Hugelshofer
    schrieb am 28. Juli 2009 um 08:28 Uhr (#)

    Hallo zusammen

    Ich kann dieses Gerät nur bedingt empfehlen. Eines meiner Geräte ist nach 6 Monaten nicht mehr funktionsfähig und auf die Supportanfragen antwortet niemand.

    Auch lassen sich die Batterien kaum wechseln.

    Ansonsten – vom Prinzip her – zu empfehlen.

  3. Hugii
    schrieb am 28. Juli 2009 um 12:01 Uhr (#)

    Ich habe 3 solche Geräte im Einsatz, ohne Probleme! @Jan: Steck mal das Teil aus und wieder ein – ich hatte auch schon mal einen “Hänger”. Akku solltest du gar nicht ersetzen müssen, wenigstens nicht die nächsten 10 Jahre… ;-)

  4. Alex
    schrieb am 31. Oktober 2009 um 10:09 Uhr (#)

    Also ich habe auch eher schlechte Erfahrungen gemacht: Die Reservebatterie ist bereits nach 3 Monaten erschöpft und lässt sich nicht wirklich gut wechseln (der Effekt auf die Umwelt ist auch nicht mehr unbedingt positiv, wenn alle drei Monate eine neue Batterie eingesetzt werden muss).

    Liegt vielleicht daran, dass mein Zimmer eher dunkel ist, und ich halt nicht extra den ganzen Tag das Licht brennen lasse, damit der Click genug Strom bekommt (wäre ja auch irgendwie nicht Sinn der Sache).

  5. weber
    schrieb am 7. April 2010 um 15:03 Uhr (#)

    In der Anleitung steht nirgens wie man das Gehäuse öffnet um die Batterie zu wechseln. Ist offensichtlich nicht nur mein Problem!!!!!
    Gruss H. Weber

    1. Werner
      schrieb am 4. Februar 2012 um 17:05 Uhr (#)

      Die Batterie kann man bei den älteren Geräten nur so wechslen: http://www.laaba.ch/wordpress/?p=2159

  6. Hugii
    schrieb am 7. April 2010 um 15:47 Uhr (#)

    Nachtrag!!!

    Gemäs Helpline wurde ein Fehler im ersten Design gemacht, der zu einer beschleunigten Entladung der Batterie führt. Solche fehlerhafte Units werden ausgetauscht.

    Nochmals Quelle:
    Für Fragen und Anregungen sowie im Falle des Bezugs einer Garantieleistung, wenden Sie sich
    bitte an den Kundendienst
    Email support@keytechnology.ch
    Telefon (+41) 041 763 66 22 08:00 bis 17:00 an Werktagen

    So, nun alles klar? Also keine Batterien selbst wechseln!

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