Freecom Hard Drive Secure:
RFID-Zugangskontrolle für die Festplatte

Freecom bringt eine externe HDD mit AES Verschlüsselung auf einem RFID Chip auf den Markt.

Ich erinnere mich an Freecom, da steckten Laptops noch in den Kinderschuhen und hatten selten einen eigenen CD-Brenner. Wer so etwas wollte, brauchte eines dieser externen Laufwerke. Mittlerweile sind USB-Sticks und externe Festplatten der Datenspeicher Nummer eins geworden. Und auch hier wird Freecom wohl wieder erinnerungswürdig bleiben… In Zeiten von High-Definition-Filmen reicht eine normale DVD nicht mehr aus und wer ständig Daten von A nach B kopiert, der wird nur mit einer externen Festplatte glücklich. Zwar gibt es bereits externe Hardware-verschlüsselte HDDs, aber bisher mußte man sich immer Passwörter dazu merken. Wer heute noch auf Software-Verschlüsselung setzt, wird nichts gegen Trojaner, Keylogger und all die bösen “Viecher” haben, die man lieber nicht will, die aber lauschen und nur auf die Tastatureingaben warten.

Freecom-Hard Drive Secure (Bild: Freecom)
Freecom-Hard Drive Secure (Bild: Freecom)
Ein einfacher Weg ist hier die kontaktlose RFID-Technologie, wie sie auch Freecom im hier vorgestellten Laufwerk nutzt. Eine RFID-Karte mit Funkchip wird dem Empfänger genähert und entschlüsselt die Daten, eine zweite Näherung verschlüsselt sie wieder. Das ganze läuft mit einem AES-Verschlüsselungsmechanismus ab – ob es nun 128 oder 256 Bit sind, ist nicht bekannt. Nach den allgemeinen Standards gilt 128 Bit bereits als sicher. Bleibt nur zu hoffen, dass es wirklich eine AES-Verschlüsselung ist. Denn in der Vergangenheit wurden immer wieder Geräte damit beworben, obwohl sie dieses Verfahren gar nicht beherschten (nachzulesen zum Beispiel bei heise Security).

Die Festplatte wird es in Größen zwischen 500 GB und 2000 GB geben, zu Preise zwischen 120 € und 350 € je nach Anschlüssen (FireWire 400/800 oder eSata) und Festplattenspeicher.

Gesehen bei bit-tech.

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3 Kommentare

  1. SCORPiON
    schrieb am 22. Juli 2009 um 03:55 Uhr (#)

    Ohne das Produkt infrage zu stellen: Was passiert, wenn die Karte über den Jordan springt? Es gibt genügend Punkte, wie man die Karte verlieren kann.
    Dein Duplikat dieser Karte anzufertigen, ist meiner Meinung nach nicht für den Laien (sofern überhaupt) möglich. Andrerseits: Soll man die Karte im Tresor aufbewahren? Was sagt dem Gerät, dass ich es auch bin, der die Daten entschlüsselt haben will? Keiner?
    Ich persönlich setze auf Hybrid Encryption: Passwort + Schlüsseldatei/Token. Alles weitere kann problemlos über Social Engineering in Erfahrung gebracht und/oder gestohlen werden. Mein Passwort allerdings (sofern sicher) bleibt in meinem Kopf, wo es hingehört.

  2. Stefan Schwarz
    schrieb am 23. Juli 2009 um 09:58 Uhr (#)

    Externe HD verschlüsseln. Wer verwendet EXTERNE HD’s für derart heikle Daten, dass sie verschlüsselt werden müssten? Meine Güte und dann eine “Mainstream”-Lösung von einem grossen Hersteller einsetzen? Nee, is klar…

  3. datenrettung-fakten.de
    schrieb am 18. August 2009 um 14:39 Uhr (#)

    Zu 1:
    Genau das haben wir die Pressestelle von Freecom auch gefragt: “Was passiert im Verlustfalle der Karten ? Und wie siehts vom datenrettungstechnischem Aspekt her aus ?”.

    Die Freecom Antwort findest Du hier:

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