BottleClip:
Wasser auf langen Strecken

Der BottleClip ist eine ebenso einfache, wie geniale Erfindung um Wasser auf dem Fahrrad zu transportieren.

Fahrradfahren gehört so ziemlich zu den einzigen Sportarten, mit denen ich aktiv was anfangen kann. Ich gehöre nicht zu der Fraktion jener, die sich im Radsport-Dress nebst Werbeaufkleber bei 30 Grad im Schatten einen Berg hochquälen, aber 21 Gänge hat mein <s>Baumarkt</s> Fahrrad auch. Glaube ich. Wie dem auch sei, ist man länger unterwegs, muss man entweder eine eine Trinkflasche füllen und am Rad befestigen, oder halt öfter anhalten. Der BottleClip ist eine weitere Lösung:

Das kleine Plastikding wird nämlich einfach am Rahmen (so fern er beim eigenen Rad noch rund ist) angeclipt. Im Dreieck unten verbirgt sich ein Gewinde, das genau auf das der Flasche passt.

Also muss man unterwegs nur noch eine frische Flasche Sprudel besorgen, in die Halterung schrauben und schon kann es weiter gehen. Allerdings dürfte es schwierig werden, die Flasche während der Fahrt wieder in Halterung zu bekommen.

Nette Idee von Matthias Ries, einem Designer aus Berlin, die bisher aber nur als Studie existiert. Er sucht aber einen Investor oder eine Firma, die Interesse an dem Konzept hat.

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6 Kommentare

  1. Schreibt hier auf dem Blog Thomas Jungbluth
    schrieb am 3. Juli 2009 um 15:12 Uhr (#)

    Wenn ich sehe, wie schon einfache Plastiktüten am Lenker hin- und herdengeln, halte ich das nicht für eine sichere Transportmethode. Aber man muss das mal ausprobieren, um es zu loben oder verdammen.

  2. Roman
    schrieb am 3. Juli 2009 um 16:52 Uhr (#)

    Genau das dachte ich mri auch beim ersten betrachten. Weiterhin frage ich mich, warum es ein Schraubverschluss, der ein Nutzen dieser Vorrichtung nahezu unmöglich macht. Viel sinniger wäre eine Halterung ähnlich einem Halter, der dem Peace-Zeichen mit angewinkelten Fingern ähnelt.

  3. floke
    schrieb am 3. Juli 2009 um 19:26 Uhr (#)

    ich find’s schon cool.

    nicht jede braucht eine flasche, um während der fahrt zu trinken.
    es reicht häufig ja schon, wenn sich das wasser einfach in reichweite befindet.

    ich würde das gerne mal ausprobieren, zumindest könnte ich dann, ohne mir erst noch einen halter für ne flasche zu montieren, nen litter mal eben mitnehmen.

    auch ein vorteil scheint ja zu sein, das ich ohne wasser los fahren kann, unterwegs bei nem supermarkt anhalten kann und dort nicht auf die kleinen, teuren flaschen zurückgreifen muss, sondern ruhig auch die großen nehmen kann.

    ich erwarte dieses gimick mit spannung :)

  4. martin
    schrieb am 3. Juli 2009 um 20:53 Uhr (#)

    Ich sehe ein weiteres fahrphysikalisches Problem: neben dem “hin- und her- dengeln” nach rechts und links am Oberrohr sehe ich die Gefahr, dass sich die Flasche bei großer Beschleunigung parallel zur Fahrtrichtung (Bsp.: Vollbremsung) komplett von der Stange löst und dann der Massenträgheit folgend irgendwo hinfliegt.
    Muss man halt abwarten wie stabil die Ausführung ist.

  5. 5.juli
    schrieb am 5. Juli 2009 um 13:42 Uhr (#)

    falls ich das richtig sehe, dann wird die flasche mittels das schraubdeckelgewindes in den halter geschraubt. Da dieses gewinde an der flasche wie auch das gegengewinde am halter aus kunststoff sind, denke ich, daß sie den vertikalen beschleunigungen, die bei fahrten über holprige wege, durch schlaglöcher oder auch einfach nur den bordstein auftreten, nicht standhalten würden und so die flasche, v.a. solange sie noch weitgehend voll ist, sehr bald einfach aus dem gewinde ausreißen und ‘runterfallen würde.

  6. Schtonk!
    schrieb am 6. Juli 2009 um 09:36 Uhr (#)

    Wenns über Schotter geht, und die Sprudelflasche gut durchgeschüttelt wird, macht sie irgendwann die Rakete. Schaut mir aus wie eine Bombenbauanleitung, das.

    Und der Clip hält eine Liter-Glasflasche niemals, außer der Radler post nur und radelt nicht.

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