Packard Bell dot m/a:
Atomkraft, nein danke!

Thomas Jungbluth, 1. Juli 2009 10:26 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Packard Bell stellt jetzt das dot m/a-Netbook vor, das zum ersten Mal in dieser Produktlinie auf einem AMD-Prozessor basiert.

Acer-Tochter Packard Bell bringt zum ersten Mal ein “Netbook” auf den Markt, in dem nicht eine Atom-CPU agiert, sondern ein AMD-Prozessor. Das mit 11,6 Zoll sowieso etwas über der Intel-eigenen Norm liegende Gerät basiert auf der “AMD Ultra-Thin-Technologie” und enthält einen Niederspannungs-Prozessor AMD Athlon 64 L110, der laut Hersteller “speziell für maximale Portabilität entwickelt wurde”. Mit dem Grafik-Chipsatz ATI Radeon X1270 inklusive bis zu 512 MB HyperMemory bietet das dot m/a eine in seiner Kategorie besonders hohe Grafikleistung. Die Grundversion verfügt über 1 GB RAM sowie 160 GB-Festplatte, in der Maximalausstattung sind 2 GB RAM und 320 GB-HD enthalten. Packard Bell hält das Gerät für potent genug, mit Vista umgehen zu können und liefert deswegen die Home Premium mit. Mit etwa 400 Euro Einstandspreis ist das ein interessantes Angebot, wenn…

…ja, wenn die AMD-CPU hält, was die Erbauer versprechen und tatsächlich mit so wenig Strom auskommt wie angekündigt. Gerade Netbooks sollen ja unterwegs eingesetzt werden, und da müssen erste Tests zeigen, wo der Frosch die Locken hat. Packard Bell ist ja ein wenig der Paradiesvogel in der neuen Acer-Familie, deswegen ist der Hersteller stolz auf das glänzende Finish des Covers mit elegant matten Innenflächen, glatten Silberscharnieren, abgerundeten Kanten und einer strukturierten Handauflage. Das dot m/a ist in “zeitlos elegantem Schwarz oder in einem leuchtenden Rot für all jene erhältlich, die gern Aufmerksamkeit auf sich ziehen oder einfach ihren dynamischen Lifestyle zum Ausdruck bringen wollen.”

Integriertes WLAN, Mikrofon und Webcam stillen die Grundbedürfnisse an Kommunikation, für weitere gibt es als Zubehör Bluetooth- und 3G-Module. Das Gerät soll nur 1,25 kg wiegen und die Tastatur fast so groß sein wie bei einem Standard-Notebook. Weitere Besonderheit: ein “Multi-Gesture”-Touchpad mit drei kapazitiven Funktionen. Es soll eine problemlose und schnelle Navigation ermöglichen: Mit einer Kreisbewegung der Fingerspitze scrollen Sie auf- und abwärts und mit dem “Pinch-Zoom” können Sie die Ansicht mit einer einfachen Geste herein- oder herauszoomen. Und mit der „Flick“-Funktion „blättern“ Sie mit einer horizontalen Bewegung der Fingerspitze schließlich in Sekundenschnelle durch Fotos, Webseiten, Dokumente oder Medienalben.

Website des Herstellers (noch ohne dot m/a)

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1 Kommentar

  1. Johannes - NewGadgets.de
    schrieb am 25. Juli 2009 um 15:41 Uhr (#)

    Wer einen Blick auf das Packard Bell dot m/a werfen möchte, kann sich mal mein Unboxing & Hands-On Video dazu anschauen:

    http://newgadgets.de/3671…a-unboxing-hands-on/

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