RFID Sniffer:
Selbstgebaute Privatsphäre

RFID Chips gibt es an jeder Ecke, der Sniffer sorgt dafür, dass man sie auch entdeckt.

RFID bedeutet Radio Frequency Identification, also eine Identifizierung mittels elektromagnetischer Wellen. Im Prinzip wird die Technologie in winzigen Chips untergebracht, den sogenannten Transpondern. Werden die Chips von einem Lesegerät angesprochen, offenbaren sie ihre Informationen. Das ist praktisch, wenn man Paletten mit Waren durch die Welt schickt, auf der anderen Seite verbergen sich RFID-Chips mittlerweile auch unter Preisschildern und anderen Dingen des täglichen Gebrauchs. Und die Daten können jederzeit ausgelesen werden. Mit einem RFID-Sniffer kann man den Chips auf die Spur kommen:

Der Sniffer ist ein wirklich einfaches Gerät, dass sich nur mittels eines LEDs meldet, wenn es einen RFID-Chip gefunden hat. Der Vorteil ist allerdings, dass das Gerät dadurch günstig wird und man es selber zusammenbauen kann.

Wer seinen Elektronikbastelkünsten aus “Fischer Technik” Zeiten nicht mehr vertraut, der kann den Sniffer auch komplett zusammen gebaut bestellen. Die Bastel-Variante kostet 15 Euro, der fertige Sniffer immerhin 40 Euro. Zu bekommen bei Marc Boon.

Mehr lesen

TaintDroid: Android-Apps verschicken heimlich  private Informationen

1.10.2010, 7 KommentareTaintDroid:
Android-Apps verschicken heimlich private Informationen

Amerikanische Wissenschafter haben herausgefunden, dass viele Android-Apps ohne Wissen des Nutzers sensible Daten an Werbetreibende verschicken.

U Grok It Grokker: Suche mit Hilfe von RFID

31.3.2012, 0 KommentareU Grok It Grokker:
Suche mit Hilfe von RFID

U Grok It stellt eine Hilfe für verlorene Gegenstände vor: per RFID spürt der Scanner "Grokker"wichtige Utensilien auf.

Danne Woo und Stefanie Kleinman RFID-Beatbox: Musik vom Chip

18.12.2011, 2 KommentareDanne Woo und Stefanie Kleinman RFID-Beatbox:
Musik vom Chip

Die RFID-Beatbox von Danne Woo & Stefanie Kleinman wird über kleine RFID-Chips bedient, die jeweils unterschiedliche Tonfolgen auslösen

Alcatel-Lucent Touchatag im Test: RFID-System für den Privatrechner

26.5.2011, 4 KommentareAlcatel-Lucent Touchatag im Test:
RFID-System für den Privatrechner

Der Touchatag von Alcatel-Lucent ist ein persönliches kleines RFID-System mit RFID-Leser und zehn aufklebbaren Transpondern, die Dinge der realen Welt mit dem Internet verbinden

1 Kommentar

  1. TheTeaser
    schrieb am 6. Juni 2009 um 17:49 Uhr (#)

    Andrew Tannenbaum der vater des Minix OS schrieb mal ein Buch mit dem namen”ist ihre katze mit einem computervirus infiziert?”darin behandelt er eine machbarkeitsstudie computer viren mittels manipulierter rfidchips zu verbreiten.
    und als beweis lieferte er eine selber geschriebenen 128byte umfassenden code in einem chip der über die rfidchip-lesegeräte in das computersystem eingeschleusst werden kann um so z.b. ganze suppermärkte innerhalb weniger stunden lahm zu legen.
    es gibt also wesentlich unterhaltsamere sachen die mann mit solchen chips,wie sie auch in biometrischen pässen sind, anstellen kann als sie blos auffinden.
    Kauft also schon mal popcorn falls das mit diesen chips denn losgeht

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

  • Neuerdings auf Twitter

  • Über neuerdings.com

    Die tägliche Dosis Technik. Wir melden nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets, sondern testen sie aus Anwendersicht.

  • Autoren