Prey:
Kostenlose Diebstahlsicherung

Mit der kostenlosen Software Prey kann man seinen Laptop auch nach einem Diebstahl sichern.

Laptops sind teuer und deswegen werden sie gerne geklaut. Egal, ob im Zug, in einem Strassencafé oder sonst so – Langfinger greifen gerne zu. Ist der Rechner einmal weg, sieht man ihn vermutlich nicht mehr wieder. Es sei denn, man hat eine Software laufen, die laufend meldet, wo der Laptop gerade steckt. Bisher waren diese Diebstahlsicherungen teuer, doch jetzt gibt es eine Open Source Variante:

Ist “Prey” installiert, sendet das Programm automatisch jede Menge Updates an eine vorher festgelegt Mailadresse. Dazu zählen: komplette Nettwerk- und WLAN Infos, ein Screenshot des Desktops, detaillierte Informationen über die verwendeten Programme und, wenn vorhanden, wird mittels der Webcam auch ein Schnappschuss des vermeintlichen Diebes gemacht.

Mangels GPS Daten wird zwar nicht verraten, wo der Rechner sich befindet, aber mittels der Netzwerkadressen sollte das auch so gehen. Damit das Programm auch immer läuft, sollte man es so konfigurieren, dass es unabhängig von einer User-Session mit dem Betriebssystem gestartet wird.

Prey ist Open Source und läuft mit Windows, Max und Linux.

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5 Kommentare

  1. René Fischer
    schrieb am 30. Mai 2009 um 16:45 Uhr (#)

    Ja, nett. Aber was wenn der Langfinger auf dem Notebook ein neues Betriebssystem installiert? Kommt mit Sicherheit nicht so selten vor.

  2. TheTeaser
    schrieb am 30. Mai 2009 um 17:56 Uhr (#)

    und das damit auch missbrauch getrieben weden kann sicher auch.
    einfach mal in einem unbeaufsichtigten moment ans laptop schleichen und installieren.
    wie war das auch nochmal, die geschichte von dem programmierer der mit einer 13 jährigen,deren webcam er zufällig per virus anzapfen konnte,emailkontakt aufnahm, um mehr nacktfotos von ihr zu erpressen,als die,die sie ihrem freund gschickt hatte,und dadurch auch an ihn übermittelt wurden?

  3. SCORPION
    schrieb am 31. Mai 2009 um 06:17 Uhr (#)

    Ich denke nicht, dass diese Methode wirklich relevant zur Wiederfindung seines Hab & Gut beitragen kann. Wie bereits erwähnt wurde, spielt der Dieb normalerweise ein neues System auf bzw.formatiert die Festplatte und verkauft das Teil.

    Ebenso wirklos ist es, wenn das System vollverschlüsselt wurde (TrueCrypt, BestCrypt, etc.). Somit kommt der Dieb auch nicht zum Betriebssystem, welches die Daten senden würde.

    In meinen Augen ein eher gescheiterter Versuch, hier auf OpenSource-Basis etwas zu schaffen.

  4. Florian Fiegel
    schrieb am 1. Juni 2009 um 15:35 Uhr (#)

    Der Punkt ist, dass Diebe erstmal auf das bestehende System schauen und nach verwendbaren Daten suchen. Nicht selten sind die Systeme ja mit einer Vielzahl an wichtigen Daten, wie eben Firmendaten gespickt. Diese können in der Regel wertvoller sein als das System selbst. Vor allem wenn diese an die richtigen Adressen verkauft werden.

    Ansonsten konnten wir letztens beobachten, dass der Rechner einer Kollegin nach mehreren Monaten nicht mit einem neuen Betriebssystem installiert wurde, da sich der Skype-Account immer noch automatisch angemeldet hat. (In diesem Falle wurde dann auch keine Verschlüsselung genutzt.)

    Selbst bei einem verschlüsselten Useraccount, wie ihn OS X von Haus aus anbietet, lohnt es sich gegebenenfalls dann einfach nur den bestehenden User plattzumachen. Die Diebe sind nicht unbedingt schlau und damit ist jede kleine Sicherheitsmaßnahme ein Schritt in die richtige Richtung. Auf dem Mac übrigens ist Undercover sehr beliebt. Es macht ähnliches und hat schon den ein oder anderen Rechner zurückgebracht.

  5. joe34
    schrieb am 1. Juni 2009 um 16:31 Uhr (#)

    Fänd eine deutsche Anleitung gut, schade, aber bei solchen Installationen, möchte ich doch lieber alles genau auf Deutsch lesen.

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