Amazon Kindle DX:
Grösseres Display für Zeitungen
Der Kindle 2 ist gerade erst auf dem Markt, da legt Amazon mit dem Kindle DX nach.
Der neue Kindle scheint, zumindest wenn man den Pressemitteilungen von Amazon glaubt, ein großer Erfolg zu sein. So groß, dass man wohl auch von Zeitungen angesprochen wurde, die gerne ihre Produkte ebenfalls auf dem Kindle sehen würden. Statt des Abos des Printproduktes, würde man gerne ein Abo auf dem Kindle verkaufen. Doch wegen des kleinen Screens lassen sich Printinhalte nur schwer darstellen. Das soll sich ab Herbst ändern:
Wie die Kollegen von engadget rausgefunden haben wollen, misst das Display des größeren Kindle ca. 9,7 Zoll. Da ist man also bei der Größe eines Netbooks angekommen. Dadurch hat man gleichzeitig die Möglichkeit, ein Spaltenlayout darzustellen.
Ab Herbst soll es den “big” Kindle geben, dann auch endlich mit einer pdf Funktion. Die Frage ist aber – warum sollte man sich den kaufen? Beim kleinen Kindle kann einen Kauf noch nachvollziehen, aber wenn der Bildschirm fast 10-Zoll misst, kann man auch gleich zu einem Netbook greifen.
Interessant an der Meldung finde ich, dass die “New York Times” digitale Abos weiter über den Kindle vertreiben möchte. Das wäre ein Novum Vermutlich der Versuch der Verlage, ihr altes Abo-System in die Netzwelt zu transportieren. So könnte man sich glatt vorstellen, dass die NYT einen Kindle an jeden neuen Abonennten für eine geringe Zuzahlungssumme oder gar umsonst weiter gibt.
Update: Der neue Kindle wurde heute bestätigt. Er wird in der Tat ein 9.7 Zoll großes Display haben. dass zusätzlich über eine Autorotierung verfügt. Statt 1500 lassen 3500 Bücher auf dem Gerät lagern, pdf können direkt gelesen werden und der Akku soll “mehrere Tage” halten. Kostenpunkt: ca. 489 Dollar.
Via engadget.




















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nun ja. soweit ich das sehen kann, ist der kindle um einiges flacher als ein übliches netbook. dazu ist das display sicher besser zu lesen und auch im bezug auf die akkuleistung wird das netbook wohl unterliegen.
sorgen mache ich mir aber vor allem um die vielen arbeitsplätze, welche irgendwann durch diese art von vertrieb verloren gehen.
aber das wäre nun wohl eine ganz andere diskussion.
somit bedanke ich mich für den -wie immer auf neuerdings.com- guten artikel und wünsche noch einen schönen tag.
mika
….kann man auch gleich zu einem Netbook greifen…..
Viel spass beim lesen auf einem netbook. Das Display lässt sich in keinster Weise mit dem des Kindle vergleichen!
jau, cool der Mega-Kindle. Und nun ist das neue eBook-Gadget in XXL-Format auch offiziell – der Amazon Kindle DX kostste 489 Dollar –> siehe:
http://techfieber.de/2009…x-kostet-489-dollar/
Und immernoch kein Deutschland-Termin. Lächerlich.
Zum 100sten mal es handelt sich hier um e-paper!! Wie oft habt ihr hier schon darüber berichtet??
“Interessant an der Meldung finde ich, dass die “New York Times” digitale Abos über den Kindle vertreiben möchte.”
Tun sie doch schon seit dem 1. Kindle?!
Ähm, Don: Das NYT- (und einige Dutzend anderer) Zeitungsabos für den Kindle gibt es seit dem ersten Kindle. Ich lese die Times jeden Tag auf meinem Kindle, bezahle dafür 18 Dollar im Monat (statt über 600 im Jahr) und hab das Blatt nicht erst um 6 Uhr vor der Haustüre, sondern um vier Uhr auf dem Gerät.
Jau, aber das habe ich mangels Kindle im Haus tatsächlich nicht gewusst :(
endlich mal alle pläne und handbücher dabei