Adobe Strobe auf TV und Settop-Box:
Flash für alle!
Auf der NAB 2009, einer Messe für professionelles Equipment zur TV-und Filmproduktion, stellte Adobe die Flash-Plattform auch für den Einsatz im “digitalen Zuhause”, sprich für Fernseher und Settop-Boxen vor.

Damit steht die Flash-Technologie nicht nur für den Computer, sondern auch für das Wohnzimmer zur Verfügung. Das bedeutet, dass nicht nur Youtube, sondern auch andere Dienstleister in Flash produzierte Videos über diesen “Kanal” verbreiten können. Hochauflösendes Video, interaktive Anwendungen und Dienste, neue Benutzeroberflächen und Online-Inhalte lassen sich hierdurch auf mit dem Internet verbundene Fernseher, Set-Top-Boxen, Blu-ray-Player und andere Geräte bringen. Zu den unterstützenden Unternehmen gehören Kabelfernsehgesellschaften wie Broadcom und Comcast (USA), aber auch Chipproduzenten wie Intel und STMicroelectronics sowie Sigma Designs. Die Flash-Technologie soll es den Anwendern erlauben, blitzschnell zwischen TV-Programm und Webcontent umzuschalten.
Zu den ersten Chips, die diese Technologie unterstützen sollen gehört der SoC (System on a Chip) CE3100 von Intel, der schon bald in Endgeräten zu finden sein dürfte.
Für die Produzenten soll das Framework mit dem Codenamen “Strobe” dienen. Damit möchte Adobe einen offenen Branchenstandard für Media Player sowie die Erstellung und Ausgabe von qualitativ hochwertigen Video-Inhalten und interaktiven Erlebnissen im Web etablieren.
So können Entwickler bei der Gestaltung von Playern für die verschiedenen Endgeräte von Strobe profitieren, glaubt Adobe, denn mit Hilfe des Frameworks können auch Funktionen wie Werbung, Nutzermessung, Nachverfolgbarkeit und Integration in soziale Netwerke realisieren, um für die Programmanbieter Anreize zu schaffen, diese Technologie zu nutzen.























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