Eizo FlexScan:
Bewegungssensor zum Stromsparen

Der Eizo FlexScan ist ein Display, das sich automatisch abschaltet, wenn niemand davor sitzt.

Hand aufs Herz – wie oft lässt man den Rechner und den Monitor stundenlang laufen, selbst wenn man nicht davor sitzt? Ich hab meinen Rechner immerhin noch so eingestellt, dass er sich nach einer Stunde komplett in den Ruhezustand versetzt. Noch mehr Strom spart man, wenn das Display sich früher ausschaltet. Der neue FlexScan von Eizo erledigt das mittels einer sehr aufwändigen Technologie

Die Abschaltautomatik “entdeckt” mittels eines Bewegungssensors, ob jemand vor dem Rechner sitzt. Entdeckt der Sensor nichts, schaltet er nach 40 Sekunden das Display in den Energiesparmodus. Die Reichweite des Sensors beträgt 120 Zentimeter.

Ob das was etwas bringt und was vor allem passiert, wenn man mal still vor dem Bildschirm hockt, weil man einen Film sehen möchte, ist mir noch nicht so ganz klar. Zudem kann man die Energiesteuerung auch über das Betriebssystem vornehmen.

Eizo hat zwei neue Displays mit dem Sensor ausgestattet, den FlexScan EV2303W-T und den EV2023W-H. Erstgenannter hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, der andere muss sich mit 1600 x 900 begnügen. Im Arbeitsmodus verbraucht das 23-Zoll Modell 25 Watt (20-Zoll 17 Watt), wird das Display in den Sparmodus gesetzt sind es nur noch 0,7 Watt.

Bisher sind beide Bildschirme nur für die USA und Japan angekündigt, aber sie werden wohl gegen Herbst auch in Europa auftauchen. Der Preis in den USA: 350 Euro für die 23-Zoll Variante, 300 Euro für den 20-Zoll Bildschirm.

Via TechOn.

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8 Kommentare

  1. Dennis Greenberg
    schrieb am 28. April 2009 um 14:08 Uhr (#)

    Hmm ein Display mit eingebauter Kamera wär erstens praktischer und zweitens könnte man dann ein Programm über den Copmuter laufen lassen, dass Menschen registriert egal ob sie sich bewegen oder nicht.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Thomas Jungbluth
    schrieb am 28. April 2009 um 14:22 Uhr (#)

    Ich hoffe, man muss nicht hin und herturnen wie bei den Licht-Bewegungssensoren, sondern er reagiert auch, wenn ich davor meinen Büroschlaf halte angestrengt nachdenke.

  3. Stefan S.
    schrieb am 28. April 2009 um 14:44 Uhr (#)

    Sehr komische Geschichte, baut EIZO doch normalerweise High End Panels für Bildbearbeitung. Und die sollte man ja 15 Minuten VOR Arbeitsbeginn einschalten, damit die Farben akkurat dargestellt werden. Und jetzt sowas?

  4. saperalot
    schrieb am 28. April 2009 um 16:53 Uhr (#)

    Die Idee ist nicht blöd aber ich gebe Stefan S. recht, das dauert dann zu lange bis das Bild brauchbar ist. Soviel Strom spart man nicht, die Dinger brauchen eh nicht viel.

  5. wowow
    schrieb am 28. April 2009 um 20:01 Uhr (#)

    Die Idee ist nicht neu. Schon vor (6?) Jahren kam von Sony der SDM-N80 heraus, den ich heute noch benutze. Auch bei ihm wird per IR-Bewegungsmelder überprüft, ob sich vor dem Monitor was bewegt ansonsten geht er aus. Wie hier schon vermutet ist das aber nicht das Gelbe vom Ei, ruhig sitzen vor dem Monitor wird mit dessen Abschalten quittiert. Zum Glück kann man diese Funktion deaktivieren.

  6. immerdabei
    schrieb am 29. April 2009 um 23:05 Uhr (#)

    da gabs doch mal nen fernseher, dessen sensor festgestellt hat, ob die augen auf den schirm gerichtet sind, oder hab ich das geträumt?

  7. TheTeaser
    schrieb am 30. April 2009 um 06:57 Uhr (#)

    dennis hat recht. eine gesichtserkennungs software mit einer kamera zusammen wäre sicher sinnvoller-ausser natürlich der ir-sensor reagiert auf körperwärme und nicht auf bewegung.dann währe es einerlei.
    aber wer wirklich strohm sparen will kauft ein micro oder gar pico LCoS-led-/dlp-/LaserLed-Projektor.deren aulösung ist zwar momentan noch alles andere als HD.dafür nuckeln die spitzen modelle aber im betrieb gerade mal 1w aus der leitung.

  8. tpm
    schrieb am 30. April 2009 um 10:37 Uhr (#)

    Wenn die Industrie hochwertigere und effizientere Netzteile verwenden würde, würde wohl viel mehr Energie gespart.
    Nur Kosten die Dinger einige wenige Dollar mehr als Billigware.

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