Windows XP auf neueren Netbooks:
Ausgebremst
Die nächste Generation des Netbook-Chipsatz GN40, der vor allem zusammen mit Atom N280 eingesetzt wird, wird durch Windows XP ausgebremst.
Denn Windows XP fehlt die notwendige DirectX-Unterstützung. Doch erst mit DirectX 10 und DXVA 2.0 (DirectX Video Acceleration 2.0) APIs werden die erweiterten 3D-Grafikleistungen und Hardware-Video-Encoding möglicht. Diese beiden sind aber erst in Windows Vista (oder Windows 7) enthalten – doch die meisten Netbooks werden immer noch mit Windows XP ausgeliefert.
Die chinesische Website HKEPC veröffentlichte einen Test des Asus Eee PC 1004 DN, der genau dieses Problem zeigte. Die Hardware-Video-Dekodierung funktionierte nicht ordentlich, da in Windows XP nur DXVA 1.0 enthalten ist. Erst nachdem die Tester selbst Windows Vista aufgespielt hatten, lieferte der 1004 DN die erforderliche Leistung.
Intel hält sich auf Anfrage raus und behauptet, die Wahl der Betriebssystems liege in den Händen der Netbook-Produzenten. Zusätzliche DirectX-Treiber sind hier also nicht zu erwarten. Vielleicht erledigt sich das Problem ja von selbst mit der schnellen Evolution der Systeme: der Atom N280 und GN40 sollen schon Anfang nächsten Jahres auslaufen, und die nächste Atomgeneration soll alles in einem Chip enthalten. Zudem dürfte dann schon das Zeitalter von Windows 7 begonnen haben.
[via Digitimes]






























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26. April 2009 um 11:16
Daran sieht man mal wieder wie schlecht Microsoft überhaupt ist . . .
28. April 2009 um 9:13
Irgendwie sollte dabei nicht unerwähnt bleiben, dass Windows XP überhaupt nur auf die Netbooks kam, weil Windows Vista schlichtweg zu anspruchsvoll und lahm dafür ist. Dass es nun in speziellen Fällen schneller ist, verwundert zwar etwas, ist aber vermutlich ein Einzelphänomen. Andernfalls würde Microsoft kaum weiterhin XP vertreiben. Eigentlich war’s ja schon eingestellt bis schliesslich der erste EeePC mit Linux verkauft wurde und den Redmondern sprichwörtlich der Hintern auf Grundeis ging.