Acer Aspire Revo:
Der Kleine wächst
Mit dem neuen Acer Aspire Revo mit der neuen NVidia Plattform Ion bahnt sich eine neue Generation an Nettops an.
Es besteht keine Frage, Netbooks werden uns auch in Zukunft als eigenständige Notebook-Sparte erhalten bleiben. Bereits 20 % aller Notebooks sollen Laptops sein, Tendenz steigend. Es geht heutzutage nicht mehr um schneller, größer, besser, zumindest in den meisten Fällen nicht. Lediglich die Gamer und PowerUser im professionellen Bereich schmeißen noch mit Quad-Cores und Dual-Grafikkarten um sich. Der Trend geht klar in Richtung kleine und effiziente Rechner. Weil diese Entwicklung aber bei den mobilen Rechnern von sich aus schon gefördert ist aufgrund der begrenzten Energiereserven unterwegs, sehen wir eine wesentlich langsamere Entwicklung bei den Desktop-Äquivalenten zu den Netbooks, den Nettops. Bisher waren Nettops mit ihrem lahmen Atom Prozessor zwar für Textverarbeitung, Mail und Web geeignet. Wollte man aber flash-reichhaltige Websites aufrufen oder gar HD-Material abspielen, konnte man lange warten. Jetzt leitet Acer mit seinem Aspire Revo eine neue Generation ein.
Schuld war bisher der schwachbrünstige Grafikchip GMA950, der für intensive Arbeiten nicht ausreichte. Außerdem rechnete der alte Chipsatz 945GSE, mit dem die Atom-Prozessoren ausgeliefert wurden, nicht gerade effizient. Als anscheinend mutiger Retter springt nVidia mit seiner neuen Ion-Plattform ein, was nichts anderes sein soll als ein aufgebohrter GeForce 9400M Grafikchip, der auch in Apples Macbook verbaut wird.
Dennoch soll dieser dem Revo, ausgestattet mit dem Atom N230 und bis zu 4 GB RAM, zu neuen Rekorden verhelfen. Denn die GPU kann die CPU bei vielen Aufgaben nun wirksam entlasten. Jetzt soll es möglich sein HD-Video in 1080p, auch mit höchsten Datenraten, flüssig über den integrierten HDMI Port mit 7.1 Kanal Sound abzuspielen. Rundherum um den kleinen 18 cm x 18 cm x 3 cm-Kraftprotz befinden sich noch weitere 6 USB-Anschlüsse, ein Gigabit Ehthernet-Port, ein 4-in-1-Kartenleser sowie eine weitere VGA-Schnittstelle. Im Endeffekt kann man sich diesen schmucken Rechner, der mit Vista Home Basic oder Premium ausgeliefert werden soll, schön in den Wohnzimmer als Media-PC hinstellen, denn bei der geringen Lautstärkeentwicklung und dem geringen Strombedarf hat sich nichts verändert.Sollte der versprochene Verkaufspreis dann wirklich bei unter 300 Dollar liegen, werden wir den Revo sicherlich in dem einen oder anderen Wohnzimmer wiedersehen. Wann aber der Revo in den Verkaufsregalen auftaucht, dazu hat sich weder Acer noch nVidia geäußert.


























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wow das klingt interessant… für 300 Euro auf jedenfall eine Überlegung wert !
Wie viel Watt?
Die Eee-Box frisst nämlich (afaik) 60W, obwohl er die gleiche Hardware hat wie die Netbooks (nur ohne Bildschürm und evtl.[kA] mehr Grafikleistung).
Also alles was ich finden konnte, zumindest zur EEE Box 202 sind ca Idle 18 W und Peak 22 W. Das ist ja eigentlich ganz ordentlich auch wenn Idle das ein wenig viel ist, da kann man sicherlich ne Menge optimieren, wie schon im Artikel beschrieben. Laut einem Vortest hat es auch nVidia geschafft, sodass man inklusive Grafikchip immernoch auf die oberen Werte kommt. Weitere Einsparungen sind aber sicher möglich.
Ach so, gut zu wissen :)
Hey, super Artikel.
Und eine wirklich elitäre Veröffentlichungsuhrzeit habt ihr da getroffen ;)
MfG