micro\ce MediaBook:
Tablet-PC im Pocketformat

Thomas Jungbluth, 30. März 2009 12:12 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Während die Welt sich noch die Sohlen nach Asus T91 und T101 Tablet-Netbooks löchrig scharrt, gibt es bereits von einem anderen Anbieter Touchscreen-PCs im kompakten Format – sogar in der Größe des “Ur-Eee PC”, also mit 7 Zoll-Display.

Alle Tablet-PCs der MediaBook-Reihe basieren auf den Intel Atom: der kleine 7-Zöller, microce Flexible 7, hat die Variante Z530 intus, in den anderen beiden, Flexible 9 (8,9 Zoll Diagonale) und TouchNote 1028 (10 Zoll) stecken herkömmliche N270-Chips. Der kleine kann maximal mit 1 GB ausgestattet werden, die anderen mit 2 GB RAM (mitgeliefert wird aber nur 1 GB). Der Flexible 9 ist wahlweise mit Display in WSVGA (1024 x 600) oder WXGA (1280 x 768) lieferbar. Den großen Elektro-Schreibblock gibt es nur in WSVGA. Auch die Festplatten sind standesgemäß, im kleinen werkelt eine mit 80 GB, in den größeren 160 GB, SATA natürlich. Der Flexible 7 ist mit und ohne integriertem GPS-Empfänger erhältlich.

Als Betriebssystem liefert microce (gegen Aufpreis) Windows XP mit Erweiterungen für die Touchscreen-Bedienung. Wer will, kann auch mit den größeren Modellen Vista benutzen, die entsprechenden Touchscreen-Optionen sind darin bereits enthalten. Windows 7 soll ja sogar “Multitouch” unterstützen. Doch das ist reine Spekulation.

Klar liegen dagegen die Fakten. Die Geräte versprechen interessante Einsatzgebiete, denn mit einem elektronischen Notizbuch dieser Art arbeitet es sich weit unauffälliger als mit aufgeklapptem Laptop, so klein es auch sein mag. Und das kleine MediaBook kann ja sogar – ausgestattet mit GPS und entsprechender Software – im Auto nützlich werden.

Da Hersteller microce nur an Händler liefert, können Sie die Geräte zurzeit (noch) nicht direkt im Netz bestellen (und einen Versandhändler haben wir nicht gefunden). Doch microce nennt Ihnen bestimmt gerne einen Vertragspartner in Ihrer Nähe, bei dem Sie die Geräte bestellen können. Bei denen können Sie auch Preise erfahren. Diese dürften etwa 200 Euro über vergleichbaren Geräten mit normalem Display liegen.

Website des Herstellers

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3 Kommentare

  1. Dan
    schrieb am 30. März 2009 um 13:51 Uhr (#)

    Naja, ganz nett. Andere Anbieter können mit dem gleichen aufwarten, sind dabei aber noch leichter und besser ausgestattet (z. Bsp mit UMTS).
    Referenz: http://www.myviliv.com/ces/main_s7.html

  2. erwin
    schrieb am 30. März 2009 um 14:46 Uhr (#)

    und wie sieht es mit dem shift von htc aus
    gps,gprs,bluetooth,wlan,
    touchpanel

  3. Schreibt hier auf dem Blog Thomas Jungbluth
    schrieb am 30. März 2009 um 20:15 Uhr (#)

    Vorgestellt wurden auf den US-Messen viele Geräte, entscheidend ist, was man hier kaufen kann – und da ist beim Viliv Fehlanzeige. Zudem ist das Gerät schlecht für Blindschreiber, weil die oberste Tastenreihe mit den Zahlen eins nach links gerutscht ist.

    Soweit ich weiß agiert Shift mit Windows Mobile, spielt also in einer anderen Liga (auch was die Tastatur betrifft).

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