Samsung N310:
Netbook im Industriedesign

Das Samsung N310 revolutioniert zwar nicht den Markt der Netbooks, kann aber mit einem ausgefallenen Design punkten.

Es ist natürlich immer eine Variante, wenn man auf einem überfüllten Markt auf das Design setzt. Zwar erfindet Samsung das Rad nicht neu, aber man hat Industriedesigner Naoto Fukasawa angeheuert, der Leben ins langweilige Netbook-Aussehen bringen soll. Das ist ihm durchaus gelungen. Technisch hat man allersdings zu bewährten Dingen gegriffen, aber immerhin hat man dem N310 noch UMTS/HSDPA mit auf den Weg gegeben:

Die Aussenhaut besteht aus einer Soft-Grip-Oberfläche, die besonders resistent gegen unfreundliche Behandlungen sein soll. Sie verkratzt also nur schwer und soll leichter zu reinigen sein. Etwas störend dürften die meisten Käufer das sehr präsente “Samsung” Logo auf der Rückseite des Displays empfinden. Dafür gibt es den Rechner in vier Farben.

Eine weitere Besonderheit ist, dass man die Tastatur mit Silberionen überzogen hat. Das klingt ein wenig Zaubermittel, und soll alle Bakterien innerhalb von 24 Stunden abtöten. Ob man dieses Hygiene-Dings wirklich braucht, oder ist das nur so was wie ein “Coffein-Complex” aus der Haarmittelwerbung?

Die Überraschungen hören allerdings im Inneren des Rechners auf. Intels Atom N270 (1,60 GHz, 533 MHz Frontsidebus, 512 KByte Cache), 1 GB Speicher, 10.1 Display, 160 GB HDD, Webcam, Kartenleser, WLAN aber auch UMTS mit HSDPA. Design und Ausstattung haben ihren Preis, denn Samsung hätte gerne rund 499 Euro für das kleine Netbook. Ab Anfang April gibt es das N310 im Handel.

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9 Kommentare

  1. robert
    schrieb am 24. März 2009 um 17:26 Uhr (#)

    Klingt doch gut, besonders umts ist interessant. Solche Geräte haben vor kurzen noch mehr als 2000 Euro gekostet.
    Welches OS soll es den haben?

  2. rotzlöffel
    schrieb am 24. März 2009 um 18:55 Uhr (#)

    die silberionen-geschichte hat bereits das nc10 und das gibts seit einem halben jahr!

  3. BenBuster
    schrieb am 25. März 2009 um 05:02 Uhr (#)

    Silberionen = Koreanischer Elfenstaub ? :D

  4. Stefan S.
    schrieb am 25. März 2009 um 10:26 Uhr (#)

    Für die eingelassene Tastatur mit Abständen und dem Trackpad mit durchgehender Taste sollte es von der Apple Designabteilung eins um die Ohren geben. Sogar der Öffnungsmechanismus mit der Kerbe ist 1:1 vom MacBook black kopiert.

    Und Leute – wenn schon dann kopiert die AKTUELLE Version des MacBook ;-)

    Solange aber die PC-typisch-hässlichen Anschlüsse und Lämpchen und noch hässlicheren “Nvidia Windows Haumichtot” Kleber bleiben ist es und bleibt es eine schlechte Kopie *grins*

    Don’t innovate! Imitate! (and continue wondering why people buy the ORIGINAL :p)

  5. Paxter
    schrieb am 25. März 2009 um 11:31 Uhr (#)

    @ Stefan S.

    Na zum Glück kopiert Samsung nicht die Preise vom MacBook, das N310 ist zwar überteuert aber trotzdem preiswert.

  6. bunting
    schrieb am 25. März 2009 um 11:52 Uhr (#)

    lieber aussen glänzend und dafür innen matt als dieser Spiegel als Display…

  7. Jens K.
    schrieb am 25. März 2009 um 22:55 Uhr (#)

    @Stefan S.

    Diese Art von Tastatur mit den Abständen wurde von Sony erfunden, nicht von Apple. Von daher ist deine Aufregung total unverständlich. Und wo hat das Gerät bitte Aufkleber?

    Und wieso will man überhaupt das Macbook kopieren? Das ist ein NETBOOK. Ach, sowas gibts von Apple ja gar nichtmal…. ?

  8. Piotr
    schrieb am 25. März 2009 um 23:20 Uhr (#)

    @Jens:
    Auf dem Bild mit der netten Dame sieht man Aufkleber.
    Auf dem Netbook, nicht auf der Dame.

  9. Hansy
    schrieb am 23. November 2009 um 22:46 Uhr (#)

    Das Design von Samsung für das N310 ist eine nette VAriante zu den Angeboten der Konkurrenten die mit ausgefallenen Farben punkten möchten, aber nciht wirklich die besten Varianten herausgeben. Mich würde interessieren ob wohl eine 3d visualisierung für das hardcase vorgenommen wurde.

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