Fujitsu FLEPia:
E-Book-Reader in Farbe

Der Fujitsu FLEPia ist richtig teuer, hat dafür aber ein Farbdisplay.

E-Reader werden offenbar von vielen Firmen als “der” Trend für die nächsten Jahre angesehen. Amazon und Sony sind schon auf dem Markt, der Fujitsu FLEPia (die Namen werden auch immer komischer) ist der nächste Reader, der nach Käufern sucht. Die sollten allerdings eine dicke Geldbörse haben:

Ein Farbdisplay macht natürlich immer etwas her, besonderns dann, wennn es sich um das erste E-Paper Farbdisplay überhaupt handelt.

260.000 Farben kann das FLEPia darstellen, was schon eine Menge ist. Das macht jetzt beim einen normalen Buch wenig Sinn, aber manchmal sind ja Bilder dabei.Außerdem kann man auch mit dem E-Reader von Fujitsu dank WLAN ins Netz gehen, und dann macht so ein Display natürlich schon mehr Sinn. Das Farbdisplay kostet ein wenig Energie, weswegen der Akku auch höchstens 40 Stunden hält. Aber das ist immer noch eine ordentliche Zahl.

Ausgeliefert wird das nicht gerade handliche Gerät mit 4GB Speicher, was laut Hersteller für knapp 5000 Seiten reicht. Etwas mehr, wenn nicht so viele Bilder dabei sind. Das reicht dann schon für einen Urlaub. Will man mehr, muss man den FLEPia mit einer SD-Karte erweitern.

Ende April kommt das Gerät in Japan auf den Markt. Der Preis beträgt umgerechnet rund 770 Euro.

Via Switched.

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11 Kommentare

  1. Markus
    schrieb am 19. März 2009 um 14:04 Uhr (#)

    Nur zwei Fragen:
    1) Wird ein Buch besser, wenn die Buchstaben farbig sind?
    2) Was kann man mit EUR 770 sonst noch alles kaufen?

    Ach nein, noch eine dritte Frage?
    3) Weshalb sollte ich mir ein Fujitsu FLEPia kaufen?

  2. vormi
    schrieb am 19. März 2009 um 15:43 Uhr (#)

    770?!?

    dafür bekomme ich ja fast ein ausgewachsenes laptop!!

    nein danke^^

  3. diblg
    schrieb am 20. März 2009 um 10:46 Uhr (#)

    das ist eben ein Produkt für absolute Early Adopter – abgesehen davon, dass es hier vermutlich gar nicht angeboten wird , zeigt es aber ganz klar, wohin die Reise bei eBooks geht. Sinken die Preise für diese Farb-eInk-Displays weiter, werden sie in ein paar Jahren ebenso Standard bei eBook-Readern sein wie heute bei Handys…

  4. benny
    schrieb am 20. März 2009 um 20:08 Uhr (#)

    find ich total geil das die e-paper technologie auch mit farbe funktioniert. tolle entwicklung :) das es noch teuer ist ist doch ganz normal.

  5. christoph
    schrieb am 1. Mai 2009 um 21:42 Uhr (#)

    @ Markus Frage 1)

    Wenn ich jetzt nicht an Belletritstik denke sondern an eine “Sachbuch” im weitesten Sinn (zB eines meiner unzähligen Fachbücher die ich nur als PDF habe), dann macht Farbe schon Sinn! Momentan wohl eher für Grafiken und Diagramme, vielleicht reichts in Zukunft auch rudimentär für richtige Bilder (Röntgen, CT, MRT, …). Auch wenn das nur Graustufen sind, wenn ich da an die 16 Graustufen eines kindle2 denke, kann man da nichts (sinnvolles) erkennen. Mal sehen was die Zukunft bringt.

    Ich wünsch mir genau für diesen Einsatzzweck schon länger einen E-Book Reader, der kann (sollte) dann auch etwas größer als das übliche Taschenbuchformat sein. Für so dicke Wälzer machen E-Books richtig Sinn, die kann man dann auch mal unterwegs dabeihaben – derzeit halt nur auf dem Laptop. Ganz zu schweigen von der Suchfunktion! Auf Papier kannst meist nicht mal mit dem Laptop konkurrieren, obwohl der ja die bekannten Nachteile fürs Lesen von längeren Texten hat…

  6. Markus
    schrieb am 2. Mai 2009 um 00:15 Uhr (#)

    Christoph: Erwischt. :-) Du hast natürlich völlig Recht: Für Sachbücher ist so ‘n Ding Gold wert. Wie oft schon hatte ich mir gewünscht, ein papierenes Werk per Volltextsuche durchforsten zu können! Ich hatte wohl – reichlich kurzsichtig – tatsächlich v.a. Belletristik u. dgl. im Kopf, als ich meinen Kommentar schrieb.

    Was aber natürlich nicht heisst, dass ich finde, der Preis sei jetzt schon auf einem attraktiven Niveau angelangt! Man stelle sich vor: Ein Gerät, dass nur darstellt und nicht wirklich viel “verarbeitet” für fast 800 Euronen; das ist schon happig. Aber natürlich: Die Preise werden schon noch runter kommen. Für mich ist es jedenfalls noch zu früh.

  7. christoph
    schrieb am 2. Mai 2009 um 08:31 Uhr (#)

    lass mich mal träumen: A4-Display (ungefähr), hübsche Farben (Display, nicht Gehäuse ;-) ) und eine Null vom Preis hinten weg. Touchscreen brauch ich eigentlich nicht, das Bedienkonzept vom Kindle 2 gefällt mir sehr gut. Dafür lieber entsprechend mehr Akkulaufzeit (40 Stunden sind mir zu wenig).
    Vielleicht kommt ja mal was von Apple, wenn die Zeit dafür reif ist.
    Vielleicht gibts auch mal einen Reader mit OLED? Die sollen ja auch super Kontrast haben, vielleicht sind die irgendwann mal sparsam genug?

    Aber zurück zur Realität. Für Zeitung-Leser find ich die aktuelle Technik (Kindle 2) eigentlich heute schon ideal – abgesehn vom Preis. Gerade ein Medium das nach einem Tag veraltet ist bietet sich dafür an, nicht auf lang haltbares Papier gedruckt zu werden, sondern elektronisch via e-Ink. Und RSS-Feeds sind eigentlich auch gut geeignet.
    Spitze find ich beim Kindle 2 auch die Wikipedia- und Oxford-Integration.

    Spielereien wie ein “vollwertiger” Browser ist dagegen eher unnötig, da das Grundkonzept so eines Geräts ist ja ein ganz anderes. Dafür gibts Note-/Netbooks, die das besser können.

  8. Markus
    schrieb am 2. Mai 2009 um 11:47 Uhr (#)

    Ja, solch ein Gerät, wie du es im ersten Abschnitt skizzierst, würde ich wohl auch kaufen. Das Gehäuse A4, das macht Sinn, der Screen selber wäre dann wahrscheinlich zwangsläufig etwas kleiner, aber von mir aus gerne so gross wie möglich. Und ja: Gerne energieeffizient!

    Und nochmals ja: Für Zeitungen eigentlich ideal; hatte ich mir schon oft überlegt. Allerdings muss es dann 1) sehr robust und leicht sein, damit ich es völlig sorglos auch in der Bahn usw. benütze und 2) braucht es ein sehr ergonomisches Navigations- und Bedienkonzept.

    Na, ich hoffe, ich erlebe es noch vor dem Altersheim… :-)

  9. christoph
    schrieb am 2. Mai 2009 um 12:27 Uhr (#)

    also für zeitungen find ich den kindle 2 auch jetzt schon ideal!. dünn, leicht, gutes bedienkonzept. zweieinhalb haken: 1. nicht hier in europa (vielleicht ändert sich das bald) 2. der preis (2 1/2. ich les wenig zeitung *g*)

  10. Markus
    schrieb am 2. Mai 2009 um 12:39 Uhr (#)

    Tja, ich hatte bis jetzt leider noch nicht das Vergnügen, so ‘n Ding in Händen halten zu dürfen. Und vorher masse ich mir kein Urteil an. Mal schauen, wann das Ding hier an die Ufer gespühlt wird, dann schau ich mir das “Kindle” :-) 2 mal genauer an. (Ich lese *viel* Zeitung.)

  11. Werbefotografie Klaus Huber
    schrieb am 3. Oktober 2009 um 14:57 Uhr (#)

    Bitte um benachrichtigung sobald es einen eBook Reader in Farbe gibt. Würde den sofort kaufen .. allerdings nicht mit Japanischen Betriebssystem :-)

    Habe den Kindle DX gerade gekauft und ist im Prinzip gut aber eben für Bilder mit Farbe nicht ganz Ideal.

    Da wir Werbefotografie erstellen könnten wir damit die Bilder gut präsentieren.

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