Joker TinyBook-Serie:
Ich wär so gern ein richtiger Computer
Joker vertreibt spezielle Elektronikspielzeuge, und dazu gehören auch drei Geräte, die außerhalb des Kinderzimmers interessant sein könnten: die “TinyBook”-Computer sind nicht nur “Toy-Laptops”, sondern eine ernsthafte Alternative zu einem Netbook.
Während sich die Netbook-Hersteller mit ihren Geräten langsam, aber sicher Richtung 10- und 12 Zoll-Bildschirm bewegen, bietet Joker gleich drei Computer an, deren Diagonale sogar nur 7 Zoll beträgt wie seinerzeit (inzwischen benutzt man sogar ein Jahr nach Produkteinführung diese Vokabel…) der erste Eee PC. Dank einer Grundfläche von ziemlich genau DIN A 5 sowie einem Gewicht von max. 650 Gramm sind sie wirklich tragbar. Und was Google recht ist, kann Microsoft nur billig sein: Als Betriebssystem verwenden die TinyBooks Windows, aber in der Variante “CE”, die vor allem in Pocket PCs oder Smartphones gebräuchlich ist.
CE ist nämlich das Betriebssystem, das “Windows Mobile” zugrunde liegt und auch beispielsweise in vielen Navigationsgeräten agiert. In den drei TinyBooks ist es auf die Benutzung mit größerem Bildschirm (Auflösung bei allen drei 800 x 480 Pixel) und Zeigeinstrument ausgelegt.
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Das ist beim T700 (ca. 200 Euro) eine kleine Maus, wobei der Anwender auf ein Touchpad verzichten muss, aber eine einigermaßen vernünftige Tastatur bekommt.
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Das T702 (ca. 250 Euro) enthält weder Tastatur noch Maus oder Touchpad, sondern wird über einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit Schrifterkennung sowie virtueller Tastatur befehligt. Bei nur 600 Gramm Gewicht ist es das erste wirklich tragbare “Tablettgerät”, das auf der anderen Seite einen ausreichend großen Bildschirm besitzt.
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Dem Eee-Urahn am nächsten kommt das T706 (ca. 250 Euro), der mit USB 2.0, Webcam und Touchpad auch sonst die zeitgemäße Ausstattung mit sich bringt. Die Tastatur ist allerdings etwas kleiner als beim Einstiegs-TinyBook.
Strom erhalten die TinyBooks aus einem Lithium-Polymer-Akku. Wie lange der durchhält, dazu macht der Anbieter keine Angaben, doch wir werden uns um ein Testgerät bemühen und das selber probieren. Das gilt auch für die “Performance”.
Leistung
Wo holt der Frosch die Locken? Der Prozessor ist in allen drei Modellen von Samsung und wird mit 400 MHz (T700, T702) bzw. 533 MHz (T706) befeuert. Für richtige Programme wäre das grenzwertig, auf den kleinen Helferlein dürfte das mehr als ausreichen. Das gilt vor allem auch für Festspeicher (2 GB Flash) sowie RAM, der mit 64 MB (T700) bzw. 128 MB natürlich für herkömmliches Window jenseits von Wasser und Seife ist.
Im Lieferumfang sind Skype, MSN, Windows Media Player sowie bei den beiden größeren Geräten Word und Excel in der Mobile Version bereits enthalten. Das T700 und das T706 enthalten sogar eine Firewire-Schnittstelle (wenn auch an Videoschnitt nicht zu denken ist…). Verbindung zu “richtigen Computern” und ins Internet nehmen die TinyBooks über WLAN nach 802.11g auf. Da der in Windows CE enthaltene Browser ein Internet Explorer ist, dürfte er auch in der Lage sein, Flash und Java zu stemmen.
Fazit
Wer ein Notizbuch für unterwegs sucht oder eine Reiseschreibmaschine, das mehr bietet als ein Smartphone mit Tastatur, für den sind die Geräte gut geeignet. Windows CE lässt gar nicht erst die Versuchung aufkommen, Software zu starten, welche die TinyBooks überfordern würde. Trotzdem gibt es eine ganze Reihe von Programmen, die man damit benutzen kann, denn auch das Angebot für Windows CE ist sehr groß.
Website des Anbieters (noch ohne Informationen)

















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Sicher ein nettes Angebot. In Anbetracht eines für weit unter 200 Euro verfügbaren Acer Aspire One 110L frage ich mich allerdings, wer für die oben genannte Ausstattung noch Geld in die Hand nehmen sollte.