Puget Systems:
Gib mir alles

Don Dahlmann, 9. März 2009 10:34 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Puget Systems hat einen Computer für die Heimanwendung zusammengebaut, der i7 Core Rechner schlecht aussehen lässt.

High-End Systeme für den eigenen Schreibtisch sind meist viel zu teuer, und der Preisverfall der Geräte auf dem Gebrauchtmarkt ist schlimmer als der eines Wagens aus China. Es lohnt sich kaum, 5000 oder mehr Euro für einen Rechner auszugeben, der nach einem halben Jahr vielleicht noch 2000 wert ist. Zumal der technische Vorsprung, den man beim Kauf hat, auch schnell wieder weg ist. Man muss es schon auf auf Spitze treiben wie bei diesem Einzelstück mit vier Quad Opteron Prozessoren:

16 Prozessoren in einem Gerät – vor ein paar Jahren brauchte man dafür noch einen ganzen Raum voll Rechner. Puget System hat es dabei aber (natürlich) nicht belassen. Zusätzlich gibt es auch 32 GB RAM, zwei VelociRaptor HDDs in Raid 1 und fünf (!) 1 TB Platten auf Raid 5. Das sollte für ein paar Dateien reichen.


Damit man mit dem Rechner nicht das gesamte Haus beheizen kann, hat man einerseits eine Wasserkühlung eingebaut, anderseits an der Außenseite auch noch 12 Lüfter angebracht. Die laufen aber nur mit 5 Volt, sollen also kaum hörbar sein. Der Hersteller verspricht CPU Temperaturen von um die 45 Grad Celsius. Unter Vollast.

Damit wären wir dann beim Preis, der natürlich im Bereich “sinnlos” angesiedelt ist. 16000 Dollar möchte Puget Systems haben, wenn man diesen Rechner noch mal bauen soll. Eigentlich ist aber eher ein Vorführrechner, denn Sinn macht der Rechner für Privatanwender nicht wirklich. (Würde trotzdem gerne einen haben).

Puget System.

Via Geeky Gadgets.

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6 Kommentare

  1. vormi
    schrieb am 9. März 2009 um 15:23 Uhr (#)

    stellt sich mir, dem otto-normal-computer-user, die frage, wie man 16 prozessoren auf volllast bringen soll…

    soviele programme besitze ich garnicht, um diesen computer platt zu kriegen, befürchte ich.

  2. Dennis Greenberg
    schrieb am 9. März 2009 um 17:11 Uhr (#)

    Immernoch billiger als der Mac Pro mit Voll(Hardware)ausstattung.

  3. AME
    schrieb am 9. März 2009 um 17:13 Uhr (#)

    Es entsteht doch die selbe Abwärme wie mit einer reinen Luftkühlung, nur dass diese hier eben schneller abtransportiert wird (von CPU zu Radiator). Sollte also kein Problem sein das Zimmer zu wärmen ;)

  4. Mario
    schrieb am 9. März 2009 um 17:55 Uhr (#)

    vormi: mit rendern zum beispiel ;-)

  5. TheTeaser
    schrieb am 10. März 2009 um 20:37 Uhr (#)

    schade kann man solche mainboards nicht im laden kaufen dann könnte mann sich sowas auch zuhause bauen – aber mal andere fragen mit welchem betriebssystem läuft die kiste egentlich? und muss ein programm nicht so geschriben sein das es die last auf all dem cpu’s verteilen kann oder emuliert das bord/os das so,das das prog glaubt es habe nur 1 cpu?

  6. Mario
    schrieb am 11. März 2009 um 08:04 Uhr (#)

    @Dennis Greenberg: Welcher Mac Pro (in welcher Ausstattung) soll das denn sein?

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