Winkku:
Blinker für das Fahrrad
Winkku soll, so der Hersteller, Leben retten können. Und das, in dem man einen Blinker an sein Fahrrad montiert.
Ich fahre wirklich gern mit dem Fahrrad, aber in Berlin gleicht das manchmal auch einem unkoordinierten Selbstmordversuch. Das gilt bei Einmündungen, aber vor allem dann, wenn man auf den dreispurigen Innenstadtstrassen mal die Fahrbahn wechseln muss. Der schnelle Blick über die Schulter mag ja einem selber helfen, Autofahrer übersehen einen dennoch. Winkku sieht gerade für solche Fälle nach einer cleveren Lösung aus:
Winkku ist ein Rückspiegel, in den ein Blinker eingebaut ist. Die Montage soll einfach sein und an normale Lenker passen. Ein ähnliches, komplettes Blinker-System hat Bicygnals schon früher vorgestellt.
Wie das aber bei den modernen Doppeldeckerlenkern aussieht, erschliesst sich leider auf der Webseite nicht. Einmal beidseitig installiert, kann man den rückwärtigen Verkehr im Auge behalten und deutlich signalisieren, wenn man abbiegen möchte. Das ist schon eine sehr sinnvolle Sache, auch andere Fahrradfahrer, die von hinten kommen. Den Strom bezieht Winkku dabei aus zwei AA Batterien.
Die Idee stammt aus England, einen deutschen Vertrieb konnte ich nicht ausfindig machen. Der Preis liegt bei 27 Euro. Man kann den Spiegel auf der Webseite von Winkku bestellen.
Via Red Ferret.




















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Naja, wenn die Leute schon beim Autofahren nicht mehr blinken, werden sie es wohl auch beim Fahrradfahren tun.
Vor allem, da sehr viele Radfahrer gerne die Verkehrsregeln missachten (bei roter Ampel einfach auf den Bordstein ausweichen usw).
So. Und am Ende muss ich als Fußgänger eine Jacke mit einem Blinker tragen, damit mich vielleicht auch mal noch jemand abbiegen lässt? Ich erlebe es jeden Morgen, wenn ich vom Moritzplatz zur Kochstraße laufe, dass 5/6 der Radfahrer fahren, wie und wo sie wollen. Ich halte ihnen ja noch zugute “Jeder Fahrradfahrer ist ein Autofahrer weniger”, aber bei den meisten Radfahrern macht es mich wütend, dass es für sie offenbar gegen die Ehre geht, gesittet zu fahren.
Wer in der Fußgängerzone in Mainz Rad fährt, fließt in die Stadtkasse.
@Sven: Ich glaube, die nichttblinkenden Autofahrer sind die erwachsen gewordenen Radfahrer von damals, als das anfing mit dem Nichtblinken.
Allerdings sind Spiegel und Blinker fürs Fahrrad nichts neues, das gab es doch schonmal in den 60ern und 70ern.
@all: Nummernschilder für Radfahrer! Da bin ich inzwischen schwer dafür, obwohl ich alles mit dem Rad oder ÖPNV erfahre. Aber seitdem ich als Radler bei Grün aufpassen muss, dass andere radfahrenden Idioten nicht bei Rot fahren, ist bei mir der Spaß vorbei.
@sven @tobias ich finde das ihr euch anhört wie zwei hamster die die meiste zeit ihres lebens in eine laborkäfig gehaust haben.die der kntrollierbarkeit der experimente zuliebe die mit ihnen gemacht wurden,an eine strickt vorgegenen geregelten tagesablauf gehalten wurdet.Ich bin überzeugt ihr lest sicher unheimlich viel und findet die chaos theorie eine ungalublich spannende sache der man nachgehen sollte. nun dann gtehen wir mal von der theorie zur praxis,und sehen uns an wie die welt ausserhalb eures hamster käfigs funktioniert . http://www.youtube.com/watch?v=f7jt4ggc76A
@TheTeaser: und was hat dein Gebrabbel jetzt bitteschön auch nur im entferntesten mit dem Thema zu tun?
cu, w0lf.