Apple Safari 4 Beta:
Surfen á la iTunes

Apple stellt die Beta des neuen Browsers Safari 4 zum Download bereit. Über 150 Funktionen sollen das Surfen nicht nur leichter und angenehmer, sondern auch schneller machen.

Apple’s Safari ist mit großer Sicherheit einer der beliebtesten Browser auf dem Markt, vor allem natürlich bei Mac-Nutzern. Die offizielle Beta zum neuen Modell, dem Safari 4, soll einen ersten Vorgeschmack auf den Browser geben. Über 150 Funktionen und Extras wurden Safari verpasst. Darunter auch das bereits bekannte CoverFlow aus iTunes. Damit lassen sich bereits besuchte Webseiten oder Bookmarks ganz einfach “durchblättern”.

Interessant ist auch die “TopSites”-Funktion. Es hat ein bisschen was von einem kleinen Regieraum beim Fernsehen: zwölf Vorschauflächen zeigen die von mir am häufigst besuchten Webseiten. Ein einfacherer Klick auf eine davon und schon bin ich auf der entsprechenden Seite. Zuerst erschien mir die Ladezeit nach dem Klick bis zum fertigen Aufbau der Seite ungewöhnlich lange. Doch je öfter ich klicke, umso schneller scheint die Seite zu öffnen – Safari lernt.

Dazu kommt, dass Apple eine völlig neue Java-Engine gebastelt, die dreimal schneller als Firefox 3 sein soll (sagt Apple). Und ca. 34tausendfach schneller als der IE7 (sage ich), aber das ist ja auch keine große Kunst. Die neue Engine lädt dann natürlich auch Seiten noch schneller, was aber auch nur dem zugute kommt, der auch über eine schnelle DSL-Leitung verfügt. Wenn die Bits nur langsam rein kommen, kann auch die schnellste Engine nicht helfen.

Auch für Windows-User hat sich einiges verändert: Safari sieht nicht mehr so nach Apple aus. Bessere Integration in das Interface von Windows Vista (beziehungsweise bald 7) und Windows XP soll den Apple-Browser auch bei Windows-Nutzern beliebter machen. Wann die finale Version von Safari 4 erscheinen soll, ist bisher nicht bekannt.

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14 Kommentare

  1. robert
    schrieb am 25. Februar 2009 um 11:36 Uhr (#)

    Nach etwas Einarbeitung kann man die Version nur loben. Einzig die Tabs fände ich besser über den Browser Bereich und nicht oben im Dialogfenster.
    Sehr nett ist die Bockmarkvorschau und die History, hier kann Firefox deutlich was lernen.
    Bei der History Vorschau, bin ich skeptisch. Es zeigt die meistbesuchten Seiten. Aber will man das den wirklich?

  2. Konstantin
    schrieb am 25. Februar 2009 um 14:10 Uhr (#)

    Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, zwölf, zehn, elf, neun. Richtig. Neun Vorschauflächen unter Top Sites.

    Schöne Grüße vom ErbsenVorschauflächenzähler

  3. Schreibt hier auf dem Blog Sebastian Czub
    schrieb am 25. Februar 2009 um 15:08 Uhr (#)

    Das kommt davon, wenn man schnell schreibt, als man denkt (bzw. zählt). Danke, hab’s korrigiert.

  4. jero
    schrieb am 25. Februar 2009 um 16:25 Uhr (#)

    @robert
    unter osx kannst du es im terminal anpassen

    hier eine kleine auflistung

    http://mactechnews.de/new…index.html?id=143350

  5. Nam
    schrieb am 25. Februar 2009 um 16:30 Uhr (#)

    Ähhhhm, man kann die Anzahl selber sintellen, bzw zwischen klein mittel nd groß entscheiden… unter Edit…
    Auch ezweifle ich, dass Apple an der Java Enginge geschraubt hat.
    Es handelt sich eher um die JavaScript Engine…

  6. Konstantin
    schrieb am 25. Februar 2009 um 16:33 Uhr (#)

    @sebastian Der Witz ist ja, dass ich – selber Safari-Betatester seit gestern abend – bis zum Lesen des Artikels (und zum Angucken des entsprechenden Screenshots) selber hätte schwören können, dass die Standardeinstellung neun Vorschauen zeigt.

    So kann man sich irren.

  7. Mac OS X
    schrieb am 25. Februar 2009 um 18:02 Uhr (#)

    Frage: Warum meckert bei mir das Installationsprogramm und sagt, dass Safari auf diesem Volume nicht installiert werden kann? Es wird der Fehler “ERROR SEC” angegeben. Benutze 10.4.11 und einen Mac mini 1.5 GHz. Speicher sollte es genug haben.

  8. Urs
    schrieb am 25. Februar 2009 um 18:24 Uhr (#)

    @Mac OS X

    Das letzte Sicherheitsupdate installiert?
    Ohne geht die Installation nicht.

    Gruss

  9. Wolfgang
    schrieb am 25. Februar 2009 um 19:45 Uhr (#)

    Die neuen Developer Features des Safari 4 sind der Knüller…
    http://electrobeans.de/ar…_fur_entwickler.html

  10. MixedBlog
    schrieb am 25. Februar 2009 um 22:02 Uhr (#)

    Eye-candies sind ja gut und recht aber nach dem zwanghaften Umstieg auf Windows Vista bei der Arbeit wurde rasch klar, dass das neue Aero aber gegenüber der “Classic”-Oberfläche genau gar nichts bringt (ausser weniger freies RAM und CPU). Insbesondere deswegen würde ich die neuen Oberflächen-Gimmiks bei Safari erstmal kritisch betrachten… Nett, but who cares!?

  11. Gangarth
    schrieb am 26. Februar 2009 um 02:14 Uhr (#)

    Bei mir hat zwar die Installation funktioniert, allerdings kann Safari nicht gestartet werden. Ansonsten ist alles auf dem neusten Stand (10.4.11).

    Weiß einer einen Rat?

  12. Glückskind
    schrieb am 2. März 2009 um 10:10 Uhr (#)

    @Gangarth – Hast Du beim Laden der Safari Beta auch darauf geachtet, dass Du die für Tiger lädst? Da gibt es nämlich eine eigene Version!

  13. RAFF
    schrieb am 2. März 2009 um 12:33 Uhr (#)

    Schön für Macuser, aber die Betaverion für Windows funktioniert überhaupt nicht.
    So schnell habe ich seltene eine Version deinstalliert (http://www.iraff.ch/?p=2186). Schade eigentlich, denn die Version 3.2.2 funktioniert bei mir Prima und der Applelook ist ja ganz schön.

  14. Woodstock
    schrieb am 9. Mai 2009 um 11:44 Uhr (#)

    3 x schneller als FF, 34 tsnd. fach schneller als IE7? Mit Verlaub, dem widerspreche ich vehement. Im Vergleich zum IE7 ist der Safari eine Weinbergschnecke. Die 4.0 Beta die ich gerade installiert habe ist noch langsamer als die 3er. 15 bis 20 sec. für das laden einer Seite, das ist bei DSL 3000 eine Schikane. Einmal Google’n und jede Menge Treffer. Mit den beschriebenen Tricks geht es zwar wieder leidlich schnell, aber erstens ist das doch “WINDOOFS Niveau” und zweitens ist er immer noch merklich langsamer als der FF 3.01. Also wäre es an der Zeit das Apple mal die große Klappe hält und sich dem zuwendet wofür sie früher zu recht gelobt wurden: Hochqualitative Software liefern. Schick ist mir nicht genug.

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