Sky Broadcasting-Service:
HDTV hilft gegen Depression

Das Anschauen von HDTV-Programmen hilft gegen Depression – so sagt der britische Pay-TV-Sender Sky (vergleichbar mit Premiere bei uns). Und hält eine Liste von Filmen parat, die man anschauen sollte.

Zum Glück brauchen Sie nicht unbedingt ein Abo eines Pay-TV-Anbieters, um sich inspirierende Filme anzusehen (Bild: Premiere)
Zum Glück brauchen Sie nicht unbedingt ein Abo eines Pay-TV-Anbieters, um sich inspirierende Filme anzusehen (Bild: Premiere)
Praktischerweise laufen die direkt auf Sky HD (dem Pendant zu Premiere HD), doch uns nützt das nicht viel, weil wir sie (a) nicht empfangen können, selbst wenn wir unsere Schüssel auf Astra 2a ausgerichtet haben, denn in Deutschland bekommt man ein reguläres Sky-Abo nur über Umwege (Google ist Ihr Freund). Außerdem (b) laufen Sie dort in nur in Englisch.

Also ich persönlich bevorzuge die Originalversion sogar, doch für die meisten Menschen ist das ein absolutes Ausschlusskriterium. Zwar gibt es demnächst Englisch schon für die i-Dötzchen der ersten Klasse, doch solange die Filme bei uns nur synchronisiert angeboten werden, wird das nichts werden mit dem flüssigen Sprachgebrauch.

Aber warum soll es ausgerechnet HDTV sein? Naja, weil Sky seine HDTV-Programme verkaufen will. Der Sender findet, dass das Anschauen von TV-Programmen in hoher Auflösung die Effekte einer Depression mildern kann. Zu diesem Ergebnis kommt die vom Sender beauftragte Psychologin Donna Dawson, die auch die Sendungen auf der Liste ausgesucht hat.

Sie weiß: “Programme mit lebendigen, hellen und scharfen Farben schaffen ein visuelles Erlebnis für unsere Augen, heben unsere Laune und versorgen uns mit Energie.” Ob sich damit tatsächlich echte Depressionen verhindern lassen, wagen wir zu bezweifeln. Gegen schlechte Laune oder Stimmung dürfte ein guter Film auf jeden Fall helfen.

Und zum Glück gilt das auch fürs Anschauen von DVDs, und Donna Dawsons Liste mit den Filmtiteln (u. a. “PS: Ich liebe Dich”, “Der Goldene Kompass” und “Das Streben nach Glück”) kann man ja auch mit in die normale Videothek nehmen.

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2 Kommentare

  1. sennhauser
    schrieb am 20. Februar 2009 um 09:46 Uhr (#)

    Wer ganz verzweifelt ist, kann Frau Dawson auch einfach anrufen. Auf ihrer Website steht eine Telefonnummer. Und da die Frau als Amerikanerin (“… hails originally from Boston…”) seit Jahren in England lebt, besteht die Möglichkeit, dass sie von Depressionsbekämpfung tatsächlich etwas versteht. Trotzdem: Bis vor kurzem haben die Psychologen noch die Werbestrategien ausgeheckt. Dass sie sie jetzt gleich selber verkörpern, finde ich schon ziemlich hochauflösend.

  2. rotzlöffel
    schrieb am 21. Februar 2009 um 12:31 Uhr (#)

    noch ein sennhauser, da krieg ich ja depressionen!!

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