Mac-Clone PearC:
Und es geht doch?
HyperMegaNet kündigt einen Computer an, den es eigentlich gar nicht geben dürfte: einen Mac-Clone ab etwa 500 Euro.
Wie das gallische Dorf in Asterix versucht eine kleine Hardwareschmiede, einer “Weltmacht” zu trotzen: HyperMegaNet, ein deutsches Startup, kündigt Systeme mit Intel-CPU an, denen eine DVD mit MacOS beigelegt ist. Ab 500 Euro geht es mit dem Modell “Starter” los, daneben gibt es noch die Baureihen “Advanced” und “Professional”, in letzterer steckt dann ein Core i7. Die Computer mit dem Birnenlogo sollen über eine Software-Emulation dazu in die Lage versetzt werden, Leopard zum Laufen zu bringen.Die Inhaber gehen laut Online-Handelsmagazin “digital living” davon aus, mit Apples Rechtsabteilung keine Probleme zu bekommen.
Zwar dürfe laut Apples Lizenzbestimmungen das Mac-Betriebssystem nur auf Original-Apple-Hardware installiert werden, doch diese Regelung sei in Deutschland nicht gültig, da sie den Käufern erst nach Abschluss des Kaufs präsentiert würde. Wörtlich heißt es auf der Website von HyperMegaNet:
“Die deutsche Gesetzgebung ist in diesem Fall auf der Seite der Endverbraucher. Endbenutzer-Lizenzverträge werden in Deutschland nur dann zum Vertragsbestandteil, wenn sie vor dem Kauf der Software vereinbart wurden. Die Einschränkung, die Apple für sein Betriebssystem Mac OS X in der EULA macht, hat daher in Deutschland keine rechtliche Bewandtnis (BGB §307). Wir sind daher davon überzeugt, dass unser Produkt in Deutschland legal ist.”
Bei der Ausstattung gibt es alles, was der Anwender wünscht – wie bei Dell kann man sich das System zurechtkonfigurieren, muss dann aber per Vorkasse oder Nachnahme zahlen. Die Preise sind günstig, vor allem wenn man bedenkt, dass man für einen Tower-Mac mindestens 2.499 Euro bezahlen muss (der Mac Mini zählt hier nicht, denn den kann man kaum erweitern). Warten wir ab, ob und wie lange das Angebot besteht und wie es tatsächlich funktioniert, wenn die ersten Tests erscheinen.
[via digital living ]























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Naja, ganz stimmen tut es nicht. Ein MacPro in der untersten Ausstattung ist immer noch schneller und leiser als ein i7core, der dort dann schnell 1800,- kostet.
Auch sind die Macs oft besser ausgestattet, haben Firewire und eine optimale Hardware (was von Apple Laptops nicht sagen kann :( )
Zudem der Wiederverkaufswert. Das war für mich ein großes Thema, den ein Apple verliert nicht so schnell seinen Preis wie ein hochgerüsteter PC.
Als Einsteiger sind die Rechner aber sehr zu empfehlen. Einen E6600 Quadcore mit beiden Betriebssystemen für den Preis eines normalo PCs… Wow!!
gähn… und wieder ein hässliches sch*issteil mehr gegen das apple vorgehen muss. komme mir vor wie damals bei den ersten macintosh clones… :-/
naja naja…
dass die direkt übertreiben müssen!
Wie wäre es, nicht sofort ins ausland zu exportieren sondern erstmal die rechtliche lage in diesen ländern auszutarieren?
nein neien, wir klotzen direkt voll ran und gehen nachher gnadenlos unter, weil uns apple nachweisen kann, dass in irgendeinem exportland genau diese eula-kacke nicht greift.
ich wünsche es der firma, keine frage, aber ich glaube nicht, dass das konzept erfolg hat
zugreifen solange es geht !
Hat sich apple mit der Weigerung den Mini aufzumöbeln selbst zuzuschreiben !!!
Heh, ich hab mal geschaut, die gibt es ja immer noch!!!
Hat einer aktuelle Erfahrung mit denen?
gruss toni